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Kultur

USA: Es gibt kein Pardon

"Siegen oder zu Hause bleiben" ist die Parole des amerikanischen Nationalen Olympischen Komitees USOC. Das einzige, was zählt, sind Medaillen. Das USOC funktioniert wie ein Wirtschaftsunternehmen.

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Gute Unterhaltung für's Auge wird besonders gefördert

Finanzielle Förderung für Sportler und Vereine gibt es nur, wenn sie Gewinn abwerfen – das heißt, wenn die Sportler für hohe Fernseh-Einschaltquoten sorgen und attraktiv für Sponsoren sind. Das Olympische Komitee verfügt derzeit über ein Vierjahres-Budget von rund 430 Millionen Dollar (490 Millionen Euro). Die beiden größten Posten sind die Zuschüsse für Sportverbände und die Olympia-Trainingszentren.

Großzügige finanzielle Hilfen

Spitzensportler zählen nicht selten zu Millionenverdienern mit lukrativen Sponsorverträgen. Wer keinen Sponsor hat und dennoch auf Top-Leistungen hoffen lässt, dem gewährt das Olympische Komitee finanzielle Unterstützung: Fünf Programme gibt es derzeit, angefangen von einer Grundfinanzierung der Sportverbände je nach Anzahl der Sportler bis hin zu Prämien für herausragende Leistungen.

Für eine olympische Goldmedaille bei den Sommerspielen 2001 in Sydney zahlte das USOC rund 17.000 Euro, ein vierter Platz brachte knapp 6.000 Euro. Hinzu kommen die Prämien der Spitzenverbände: Für eine Goldmedaille hatte zum Beispiel der Schwimmverband rund 56.000 Euro ausgelobt.

An erster Stelle steht der Sport

Der Trainingsalltag im Hochleistungssektor ist von vornherein kein Zuckerschlecken, doch wenn ein bedeutender Wettkampf naht, wird das Ganze generalstabsmäßig durchorganisiert. Zu allererst wird für das finanzielle Auskommen gesorgt. Top-Sportler erhalten vier Jahre lang zur Vorbereitung auf die nächste olympische Saison gestaffelte Zuschüsse, dazu Extrabeiträge für Trainingslager. Zur konzentrierten Vorbereitung werden die Athleten nicht selten über einen längeren Zeitraum als "athletes in residence" in den Olympiastützpunkten einquartiert. (arn)

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