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Aktuell Amerika

USA: Der Winter will kein Ende nehmen

Wieder Schnee, Sturm und Eiseskälte: Für die wintermüden Menschen im Osten der USA gibt es keine Verschnaufpause. Nun werden von South Carolina bis nach Pennsylvania bis zu 30 Zentimeter Neuschnee erwartet.

Ein Wintersturm zieht mit starken Schneefällen über den Osten der USA hinweg. Die Schneise reichte von South Carolina im Süden bis nach Pennsylvania, wie der nationale Wetterdienst mitteilte. Mancherorts werden demnach an diesem Dienstag 15 bis 30 Zentimeter Schnee erwartet. In Tennessee und North Carolina kam es streckenweise zu Blitzeis. Wegen glatter Fahrbahnen und Staus wurde in Tennessee der Notstand ausgerufen.

In der Hauptstadt Washington bleiben die Behörden an diesem Dienstag geschlossen. Beamte und Angestellte wurden aufgefordert, zu Hause zu bleiben.

Auch Boston ächzt weiter unter dem harschen Winter. Nach heftigen Schneestürmen und Temperaturen von bis zu minus 23 Grad am Wochenende sagte der Wetterdienst für Dienstag und Mittwoch weiteren Schnee voraus. Schon jetzt ist der Februar nach Angaben der Meteorologen der schneereichste Monat in der Geschichte der Ostküstenstadt. Bis zum Sonntag wurden dort allein in diesem Monat bereits 115 Zentimeter Neuschnee gemessen. An manchen Stellen türmen sich die weißen Massen mehrere Meter hoch.

Boston im Winter (Foto: Reuters/Brian Snyder)

Sehr viel Winter in der Ostküstenstadt: Straßenszene in Boston

Vertreter der Verkehrsbetriebe teilten mit, es werde einen Monat dauern, um nach vier Winterstürmen und großen Schneemengen wieder zum Normalbetrieb zurückzukehren. In den USA wird bei Unwettern häufiger als in Deutschland der Notstand ausgerufen, um den Gouverneuren schnellere Entscheidungen über Straßensperrungen und andere Notmaßnahmen zu ermöglichen.

sti/kle (ape, dpa, rtr)