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Kultur

USA: 900.000 Tonnen Computerabfall

Knapp eine Million Tonnen Computerabfall sind allein im Jahr 2000 in den USA ausgesondert worden. Häufig landet der mitunter gefährliche Elektronik-Schrott auf normalen Müllhalden. Giftige Materialien - wie etwa Blei und Zink - verseuchen auf diese Weise den Boden. Lediglich 20 Prozent der ausrangierten Computer werden - meist von den Herstellern - vernünftig entsorgt.

Weitere Tonnen Computerabfälle werden illegal ins Ausland verschifft. Erst im September dieses Jahres beschlagnahmten chinesische Behörden 450 Tonnen Monitore, Keyboards und anderen elektronischen Abfall. Er wurde in die USA zurückgeschickt. IBM und Hewlett-Packard haben Recyclingprogramme, Dell verlangt für die Zurücknahme eines PC eine Gebühr bis zu 20 Dollar.

Ein vergleichbares Problem stellen die Handys dar. Davon gibt es in den USA derzeit um die 130 Millionen Stück. In der Regel wird ein Handy nach 18 Monaten durch ein neueres Modell ersetzt. Im Jahr 2005 dürften laut Schätzungen so 65.000 Tonnen Sondermüll anfallen.

Kritik wird von Experten immer wieder an der lückenhaften US-Gesetzgebung geübt. Bei den Sondermüllgesetzen und dem Recycling "haben Europa und Australien die Nase weit vorn", urteilt Ökonomieprofessorin Bette Fishbein, die mehrere Studien verfasst hat.
  • Datum 14.10.2002
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  • Permalink http://p.dw.com/p/2kXq
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