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Aktuell Amerika

US-Vorwahlen: Clinton und Trump gewinnen klar in New York

Im Rennen um die US-Präsidentschaftskandidatur hat im Bundesstaat New York bei den Demokraten Hillary Clinton mit einem klaren Sieg ihren Favoritenstatus untermauert. Bei den Republikanern gelang dies Donald Trump.

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Drei Fragen, drei Antworten nach der Vorwahl in NY

Die frühere US-Außenministerin Clinton setzte sich laut Hochrechnungen mit rund 57 Prozent der Stimmen gegen ihren parteiinternen Rivalen Bernie Sanders durch, der bei 42 Prozent liegt. Die 68-Jährige jubelte: "Das Rennen für die demokratische Präsidentschaftskandidatur ist auf der Zielgeraden und der Sieg ist in Sicht."

Bei den Republikanern führt nach Hochrechnungen der Milliardär Trump im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur seiner Partei bei der Vorwahlen in New York mit rund 60 Prozent. Trumps Rivalen lagen weit abgeschlagen zurück. Der Gouverneur von Ohio, John Kasich, landete laut CNN bei rund 25 Prozent, der erzkonservative Senator Ted Cruz bei 14 Prozent. Trump machte nach der Abstimmung vor seinen Anhängern in seinem firmeneigenen Bürokomplex Trump Tower deutlich, dass er als Führender bei der Zahl der Delegierten die Nominierung auf dem Parteitag in Cleveland für sich beanspruchen wird.

Vorwahl in New York, Donald Trump (Foto: Getty Images)

... und Donald Trump

Die Kandidaten waren in New York mit dem klaren Ziel angetreten, eine entscheidende Weiche im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur ihrer Partei zu stellen. Doch nur die Demokratin Clinton ist mit ihrem Sieg faktisch uneinholbar. Für den Republikaner Trump war die Abstimmung über die Delegiertenstimmen in New York nur ein Etappensieg.

Die Vorwahlen im Bundesstaat New York waren besonders aufgeladen. Für die meisten Kandidaten war es ein Heimspiel. Der Republikaner Trump stammt aus der Ostküstenmetropole und verwaltet sein Imperium von der Fifth Avenue aus. Der Demokrat Sanders, Senator von Vermont, stammt aus dem New Yorker Stadtteil Brooklyn, seine Parteikollegin Clinton vertrat den Bundesstaat nach ihrer Zeit als First Lady als Senatorin in Washington. Von den Protagonisten des Tages haben einzig Trumps Rivalen, der texanische Senator Cruz und der Gouverneur von Ohio, Kasich, keine enge Bindung an New York.

Es geht in dem nach der Bevölkerungszahl viertgrößten US-Bundesstaat um vergleichsweise viele Delegierte: Bei den Demokraten sind es 291, bei den Republikanern 95.

qu/wl (rtr, dpa, afp, CNN)

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