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Fußball

US-Team schlägt Australien

Titelfavorit USA startet mit einem Erfolg in die Frauenfußball-WM. Auch Weltmeister Japan gelingt der Auftakt. Den Schwedinnen reicht gegen Nigeria eine Zwei-Tore-Führung nicht zum Sieg.

Olympiasieger USA ist mit einem Sieg gegen Australien in die Frauenfußball-Weltmeisterschaft in Kanada gestartet. Die Mannschaft von Trainerin Jill Ellis setzte sich am Montagabend in Winnipeg mit 3:1 (1:1) durch. Die etwas glückliche US-Führung durch einen abgefälschten Schuss von Megan Rapinoe (12. Minute) glich Australiens Spielführerin Lisa De Vanna (27.) zunächst aus. Stürmerin Christen Press (61.) und Rapinoe (78.) mit ihrem zweiten Treffer schossen die USA dann zum Sieg. Mit dem Auftakterfolg übernahmen die US-Girls die Tabellenführung in WM-Gruppe D.

Spielszene Frauenfußball FIFA WM 2015 Nigeria - Schweden (Foto: JEWEL SAMAD/AFP/Getty Images)

Enttäuschte Schwedinnen müssen ein spätes Ausgleichstor hinnehmen

Zuvor hatten sich ebenfalls in Gruppe D Schweden und Nigeria im bislang besten WM-Spiel 3:3 (2:0) getrennt. Das Team von Trainerin Pia Sundhage ging dank eines Eigentores von Desire Oparanozie (21.) sowie einem Treffer von Nilla Fischer (31.) schnell mit 2:0 in Front, doch Ngozi Okobi (50.) und Asisat Oshoala (53.) glichen mit einem Doppelschlag nach der Pause aus. Die erneute schwedische Führung von Linda Sembrant konnte Francisca Ordega (87.) kurz vor Ende der hochklassigen Partie nochmals egalisieren.

In Gruppe C bescherte Spielführerin Aya Miyama den Japanerinnen einen erfolgreichen WM-Start. Sie verwandelte in der 29. Spielminute einen umstrittenen Foulelfmeter zum 1:0 (1:0)-Sieg des Titelverteidigers gegen WM-Neuling Schweiz. Die von der ehemaligen deutschen Nationalspielerin Martina Voss-Tecklenburg trainierte Auswahl der Schweiz hielt gegen den Weltmeister von 2011 gut mit, konnte jedoch keine Torchance nutzen. An der Tabellenspitze der Gruppe C steht nach dem ersten Spieltag Kamerun. Die Afrikanerinnen ließen Ecuador im Duell der WM-Novizen beim 6:0 (3:0) nicht den Hauch einer Chance. Gaelle Enganamouit (36./73./90.+4/ Foulelfmeter) zeichnete sich als dreifache Torschützin aus.

asz/jhr (sid, dpa)

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