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Kultur

US-Studenten verklagen "Borat"-Filmemacher

Zwei amerikanische Studenten wollen nach Angaben der Internetseite "TMC.com" die Filmemacher des Überraschungshits "Borat" auf Schmerzensgeld verklagen. Die beiden seien von dem kasachischen Reporter - alias Sacha Baron Cohen - betrunken gemacht worden und hätten dann eine Einverständniserklärung unterschrieben, berichtet dpa am Freitag (10.11.2006). Außerdem sei ihnen versichert worden, der Film werde nur in Europa laufen und nie in den USA gezeigt werden, heißt es in der Klageschrift gegen 20th Century Fox, die von "TMC.com" veröffentlicht wurde. In dem Film gibt es eine Szene, in der Cohen zusammen mit drei Studenten in einem Wohnmobil ein Sexvideo von Pamela Anderson anschaut.

Die anonymen Kläger behaupten, sie litten unter "Erniedrigung, seelischen Schmerzen, emotionalen und körperlichen Qualen" und wollen eine nicht näher genante Summe Schmerzensgeld haben. Wenn sie gewusst hätten, dass der Film auch in den USA läuft, hätten sie sich nicht so offen gegeben, hieß es. "Borat" landete am vergangenen Wochenende in den USA auf Anhieb auf Platz eins der Kino-Charts.

In der Satire geht es um einen kasachischen Reporter (Cohen), der sich rassistisch, antisemitisch und schwulenfeindlich gebärdet. Seine Reise durch die USA ist vor allem als Gesellschaftskritik an den Vereinigten Staaten gedacht.