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Aktuell Amerika

US-Soldaten bei Sicherheitstest zu Atomwaffen durchgefallen

Amerikanische Soldaten, die den Umgang mit Atomwaffen beherrschen müssen, werden - selbstverständlich - regelmäßig getestet. Doch machen hier nicht alle zuständigen Armee-Einheiten den besten Eindruck.

Bis Mittwoch sei die Einheit von Soldaten auf dem Luftwaffenstützpunkt Malstrom im Bundesstaat Montana (Archivbild) neun Tage lang getestet worden, teilte die Armee mit. Dabei sei es um ihre "Fähigkeit, Einsätze durchzuführen und dabei Atomsicherheitsstandards einzuhalten", gegangen. Bei einer der Übungen habe die Einheit "Fehler auf taktischer Ebene" gemacht, bemängelte die Armee, ohne nähere Angaben zu machen.

Generalleutnant Jim Kowalski relativierte das unbefriedigende Ergebnis jedoch zugleich: "Eine nicht bestandene Inspektion bedeutet nicht, dass die Sicherheit des Atomwaffenarsenals des Landes auf dem Spiel steht." Die Prüfungen würden bewusst schwierig gestaltet.

Luftwaffenstützpunkt Malstrom im Bundesstaat Montana, ein Soldate schließt ein Tor zum dem Stützpunkt, daneben weist ein Schild darauf hin, dass Unebfugten der Zutritt verboten ist, das Bild ist vom 29.12.1962 (Foto: Central Press/Getty Images)

Eine der seltenen Aufnahmen des Luftwaffenstützpunkts Malstrom im Bundesstaat Montana

Dennoch müsse der Test auf dem Luftwaffenstützpunkt binnen 90 Tagen wiederholt werden. Die Einheit auf der der Malmstrom Air Base ist für etwa ein Drittel der insgesamt 450 Minuteman-III-Interkontinentalraketen der US-Streitkräfte verantwortlich.

17 Soldaten verlieren Atomwaffen-Zulassung

Bereits Anfang Mai hatten auf dem Stützpunkt Minot im Bundesstaat North Dakota 17 Soldaten ihre Zulassung für den Umgang mit Atomraketen verloren. Sie hatten bei einer Überprüfung schlecht abgeschnitten. Zwar ist es in der US-Armee nicht unüblich, dass Soldaten diese Zulassung verlieren und nachgeschult werden müssen. Dass 17 Soldaten gleichzeitig ihre Zulassung verlieren, hatte es allerdings noch nie gegeben.

nem/sti (afp, dpa)

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