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Kultur

US-Sicherheitsdienst nimmt Eminem-Song unter die Lupe

Der für den Personenschutz des US-Präsidenten zuständige Secret Service untersucht nach einem Bericht des Fernsehsenders CNN, ob ein neuer Song des Rappers Eminem eine Bedrohung für George W. Bush darstellt. Der unveröffentlichte Song "We Are American" ist auf verschiedenen Fan-Internetseiten sowie in HipHop-Chatrooms zu hören. In dem Stück lautet nach US-Medienberichten eine Zeile: "Fucking the money. I don't rap for dead presidents. I'd rather see the president dead" ("Scheiß aufs Geld. Ich spiele nicht für 'tote Präsidenten'. Lieber wär's mir, der Präsident wäre tot.")

Ein Sprecher des Oscar- und Grammy-Preisträgers, Dennis Dennehy, wies am Samstag (6.12.2003) in dem Nachrichtensender darauf hin, dass der Begriff "tote Präsidenten" ein Slangausdruck für Geld sei und sich auf die Abbildung von Präsidenten auf den Dollarscheinen beziehe. Außerdem stellten die Worte "Lieber wär's mir, der Präsident wäre tot" keinerlei Bezug zu Bush her.

"Dieser Song war noch gar nicht fertig. Er ging entweder verloren oder wurde gestohlen", sagte Dennehy. Wo, wann, in welcher Form, oder ob er überhaupt jemals veröffentlicht werde, stehe noch nicht fest.

  • Datum 07.12.2003
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  • Permalink http://p.dw.com/p/4Pky
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