US-Sicherheitsberater: Trumps Nummer Drei | Aktuell Amerika | DW | 20.02.2017
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USA

US-Sicherheitsberater: Trumps Nummer Drei

Es war ein Rückschlag für US-Präsident Trump, als Michael Flynn als Sicherheitsberater zurücktreten musste. Als dann auch noch der nächste Kandidat absagte, war die Schlappe perfekt. Wird es nun ein General richten?

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Generalleutnant Herbert Raymond McMaster wird neuer Nationale Sicherheitsberater

US-Präsident Donald Trump hat den Generalleutnant Herbert Raymond McMaster (Artikelbild) zum neuen Nationalen Sicherheitsberater ernannt. In seiner Residenz in Florida erklärte Trump, McMaster habe ein "enormes Talent und enorme Erfahrung". Der 54-Jährige ist Spezialist der Widerstandsbekämpfung und war unter anderem im Irak und in Afghanistan stationiert.

McMaster selbst erklärte, er könne es kaum erwarten, dem nationalen Sicherheitsteam beizutreten. Er werde alles in seiner Macht Stehende tun, "um die Interessen des amerikanischen Volkes voranzubringen und zu schützen". 

In den vergangenen Jahren wurde der hochdekorierte Soldat immer wieder als möglicher Kandidat für den Posten des Nationalen Sicherheitsberaters genannt. 2014 wurde McMaster außerdem vom "Time Magazine" als eine der 100 einflussreichsten Persönlichkeiten benannt. Bekannt wurde er auch als Autor eines Standardwerkes über die politischen Fehler im Zusammenhang mit der Niederlage der USA im Vietnamkrieg.

Flynns Draht nach Moskau

Trumps erster Sicherheitsberater Michael Flynn musste den Posten räumen, weil er mit dem russischen Botschafter über die Sanktionen gegen Moskau gesprochen und es anschließend geleugnet hatte. Die falschen Angaben machte er unter anderem gegenüber dem jetzigen Vize-Präsidenten Mike Pence. 

Nachdem Flynn zurück getreten war, fiel die Wahl auf Robert Harward. Der Vize-Admiral lehnte jedoch ab. Offiziell hieß es, Harward habe aus privaten Gründen abgesagt. Mehrere US-Medien vermuteten jedoch, es habe an der ungewöhnlich großen Einflussnahme des Weißen Hauses gelegen.

nin/se (dpa, afp, ape)

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