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Kultur

US-Schauspielerverband verhandelt über neuen Tarifvertrag

Vom 15. April an will die Gewerkschaft der Schauspieler in Hollywood (SAG) mit Vertretern der großen Filmstudios über einen neuen Tarifvertrag verhandeln. Wie die "Los Angeles Times" am Mittwoch (2.4.2008) berichtete, geht es den 120.000 gewerkschaftlich organisierten Schauspielern vor allem um eine bessere Vergütung bei der Verwertung ihrer Arbeit in den neuen Medienformaten und im DVD- und Videomarkt. Ihr Arbeitsvertrag läuft offiziell Ende Juni aus. Die geplanten Gespräche werden von einem Streit zwischen der SAG und ihrer Schwestergewerkschaft AFTRA, die die Fernseh-Schauspieler vertritt, überschattet. In den vergangenen Jahren zogen die beiden Gewerkschaften bei den Verhandlungen an einem Strang, nun entschied sich die kleinere AFTRA erstmals für einen Alleingang.

Ein möglicher Streik der Schauspieler könnte Hollywoods Unterhaltungsindustrie schweren Schaden zufügen. Bereits im Februar setzten sich Stars wie George Clooney, Meryl Streep und Tom Hanks mit Anzeigen in Filmblättern für zeitige Verhandlungen und für mehr Engagement zur Vermeidung eines Arbeitskampfes ein.