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Film

US-Schauspieler Robert Vaughn gestorben

Er war der James Bond des Fernsehens - in der Serie "Solo für O.N.C.E.L.", die ihn zum Star machte. Jetzt erlag der Darsteller, der auch in einem deutschen "Tatort" zu sehen war, einem Krebsleiden.

Der US-Schauspieler Robert Vaughn ist tot. Wie sein Manager Matthew Sullivan bestätigte, starb er mit 83 Jahren im Kreis seiner Familie an Leukämie.

Einem größeren Publikum wurde der gebürtige New Yorker durch seine Rolle in der Serie "Solo für O.N.C.E.L." bekannt. Die Agenten-Reihe war die Fernseh-Antwort auf James Bond. In den 60er Jahren wurde sie in den USA zu einem großen TV-Hit, und sie machte Vaughn zum internationalen Star.

Revolvermann in "Die glorreichen Sieben"

Für seine Rolle in "Der Mann aus Philadelphia" erhielt Vaughn bereits 1959 eine Oscar-Nominierung als bester Nebendarsteller. Ein Jahr später verkörperte er einen der Revolvermänner in dem Western "Die glorreichen Sieben".

 Robert Vaughn gestorben (picture-alliance/AP Photo)

1979 erhielt er einen Emmy für seine Rolle in "Washington: Behind Closed Doors"

Später spielte Vaughn unter anderem an der Seite von Steve McQueen in "Bullitt" (1968), als deutscher Offizier in "Die Brücke von Remagen" (1969) und im Katastrophenfilm "Flammendes Inferno" (1974). 1992 war er als ehemaliger Geheimdienstmann in der saarländischen "Tatort"-Folge "Camerone" zu sehen.

Zuletzt wirkte er in der britischen Fernsehserie "Hustle" mit, die von 2004 bis 2012 produziert wurde. Einen kurzen Auftritt hatte er auch in der britischen TV-Serie "Coronation Street" (2012). Vaughn hinterlässt seine Frau Linda, seinen Sohn Cassidy und seine Tochter Caitlin.

jj/mas (dpa, afp)

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