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Aktuell Europa

US-Rockband ehrt Terroropfer in Paris

Knapp einen Monat nach den Anschlägen von Paris hat die US-Rockband "Eagles of Death Metal" die Konzerthalle Bataclan besucht. Die Rockmusiker gedachten vor dem Club der 90 Todesopfer des Terrorangriffs auf ihr Konzert.

Rund eine Viertelstunde verweilten die sichtlich bewegten Musiker der Eagles of Death Metal vor dem weiträumig abgesperrten Bataclan. Bei Nieselregen betrachteten die Musiker am Anschlagsort ausgestellte Bilder der Todesopfer an und lasen Trauerbotschaften. Sänger Jesse Hughes legte eine Blume nieder.

90 Tote bei Angriff auf Konzert

Die Band hatte am 13. November im Bataclan vor rund 1500 Fans gespielt, als drei islamistische Terroristen die Konzerthalle angriffen und 90 Menschen töteten. Die Musiker selbst blieben unverletzt. Ein Verkäufer von Fanartikeln der Band und drei Mitarbeiter ihres Musiklabels Universal starben aber im Kugelhagel. Die Eagles of Death Metal gelangten durch den Angriff ungewollt zu trauriger, weltweiter Berühmtheit. Insgesamt waren bei der Anschlagsserie in Paris 130 Menschen getötet worden.

Die Eagles of Death Metal als Gast beim U2-Konzert (Foto: Screenshot Youtube/U2gigs.com)

Die Eagles of Death Metal als Gast beim U2-Konzert

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'IS' bekennt sich zu Anschlägen in Paris (14.11.2015)

Bereits am Montagabend waren die Kalifornier als Gastgruppe zum Abschluss eines Konzerts der Band U2 in der riesigen Pariser AccorHotels Arena aufgetreten. "Ihnen ist vor drei Wochen die Bühne gestohlen worden, und wir wollen ihnen heute Abend unsere anbieten", sagte U2-Sänger Bono.

Beide Bands spielten gemeinsam "People have the power", (das Volk hat die Macht), den Protestsong und Hit der US-Sängerin Patti Smith. Danach sang die Band mit dem Titel "I Love You All The Time" einen ihrer eigenen Hits. "Paris, wir lieben dich - und wir werden den Rock'n'Roll nie aufgeben!", rief Sänger Hughes.

Als die Namen der bei den Attentaten getöteten 130 Menschen auf einer riesigen Videoleinwand gezeigt wurden, sang U2-Frontmann Bono "Ne me quitte pas", Verlass mich nicht, des belgischen Chansonniers Jacques Brel. Die Namen wurden vor den französischen Nationalfarben Blau, Weiß und Rot auf die Leinwand projiziert - zusammen mit dem "Peace"-Zeichen.

wl/uh (afp, dpa)

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