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Mutmaßliche Absprachen mit Russland

US-Präsident Trump kritisiert Sonderermittlung als Hexenjagd

US-Präsident Donald Trump hat die Ermittlungen zu möglichen Verbindungen zwischen seinem Wahlkampfteam und Russland mit Spott quittiert. Dabei war er kurz zuvor noch froh, dass der Fall jetzt rasch geklärt wird.

"Das ist die größte Hexenjagd auf einen Politiker in der amerikanischen Geschichte", ließ Trump über sein Lieblingsmedium Twitter wissen. Offenbar machte er damit seinem Ärger Luft, dass das Justizministerium den früheren FBI-Chef Robert Mueller am Vortag zum Sonderermittler in der Affäre ernannt hatte.

Mueller soll prüfen, ob es zwischen Trumps Wahlkampfteam und der Regierung in Moskau geheime Absprachen gab und ob Russland Einfluss auf die Präsidentenwahl im November nahm. Sein Amt ist mit umfassenden Vollmachten ausgestattet und vor politischer Einflussnahme geschützt.

Darüber offenbar verärgert holte Trump abermals gegen seine politischen Gegner aus. Er warf seiner demokratischen Konkurrentin im Wahlkampf, Hillary Clinton, sowie seinem Amtsvorgänger Barack Obama vor, illegal gehandelt zu haben, ohne jedoch seine Vorwürfe zu präzisieren. Dabei beklagte er sich, dass in diesen Fällen kein Sonderermittler eingesetzt wurde. "Bei all den illegalen Handlungen des Clinton-Wahlkampfteams und der Obama-Regierung wurde nie ein Sonderermittler ernannt", twitterte der US-Präsident.

Wenige Stunden zuvor hatte Trump noch erklärt, er freue sich auf einen raschen Abschluss des Falles. "Wie ich bereits mehrfach gesagt habe, wird eine eingehende Untersuchung das bestätigen, was wir bereits wissen: Es gab keine geheimen Verabredungen zwischen meinem Team und einer ausländischen Einrichtung."

uh/pab (dpa, rtr, afp)

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