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USA

US-Präsident Donald Trump unterschreibt Resolution gegen Rassismus

Nach seinen unklaren Äußerungen zu rechter Gewalt hat US-Präsident Donald Trump eine Resolution zur Bekämpfung von Rassismus und Hasskriminalität unterschrieben. Sie war von beiden Kongress-Kammern gebilligt worden.

USA PK Präsident Donald Trump und Amir al-Sabah (picture-alliance/abaca/D. Olivier)

Froh, die Resolution unterzeichnet zu haben: US-Präsident Donald Trump

In einer Mitteilung des Weißen Hauses heißt es, "als Amerikaner verurteilen wir die jüngste Gewalt in Charlottesville und lehnen Hass, Fanatismus und Rassismus in allen Formen ab". Er sei froh, dass er das Dokument unterzeichnet habe, sagte Präsident Donald Trump dazu.

Die Resolution war zuvor von beiden Kammern des Kongresses gebilligt worden. Sie verurteilt "weiße Nationalisten, weiße Rassisten, den Ku Klux Klan, Neo-Nazis und andere Hassgruppen". Senat und Repräsentantenhaus hatten Trump diese Woche gedrängt, die Erklärung zu unterschreiben, um sich klar gegen weißen Rassismus zu positionieren.

Undifferenzierte Reaktion

Die Resolution befasst sich vor allem mit den Vorfällen in Charlottesville im US-Bundesstaat Virginia. Rechte Gruppen hatten dort Mitte August für den Erhalt eines Denkmals für einen Südstaatengeneral demonstriert. Eine Gegendemonstrantin wurde getötet, als ein mutmaßlicher Neonazi mit einem Auto in die Menge fuhr.

Anschließend hatte Trump zunächst undifferenziert von Gewalt auf "vielen Seiten" gesprochen. Im In- und Ausland erntete er dafür harsche Kritik. Zwei Tage später verurteilte er die Gewalt rechtsextremer Gruppen schließlich als "abstoßend" - kehrte aber einen Tag später zu seiner vorherigen Rhetorik zurück, mit der er das Verhalten der Rechtsextremisten und der Gegendemonstranten auf eine Stufe stellte.

uh/ml (dpa, afp)

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