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Nahost

US-Kommandeur Fallon tritt zurück

Der Oberkommandierende der US-Truppen im Mittleren und Nahen Osten, Admiral William Fallon, ist zurückgetreten - offenbar wegen Differenzen mit dem Weißen Haus.

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Zurückgetreten: William Fallon

Der Kommandeur der US-Truppen im Mittleren und Nahen Osten, Admiral William Fallon, ist nach knapp einem Jahr im Amt zurückgetreten. Das teilte Verteidigungsminister Robert Gates am Dienstag (11.3.208) mit. Fallon habe darum gebeten, von seinem Posten entbunden zu werden und er habe dem zugestimmt, erklärte Gates. Gates teilte mit, er akzeptiere den Rücktritt von der Spitze des US-Zentralkommandos (Centcom) "mit Zögern und Bedauern".

"Es war richtig"

Präsident George W. Bush Vereidigung Robert Gates als neuer Pentagon-Chef

Eingeschworen: Robert Gates

Der Admiral war einem Medienbericht zufolge nicht mit der Iran-Politik von Präsident George W. Bush einverstanden. Fallon war vorige Woche in einem Artikel in der Zeitschrift Esquire als Gegner von Bushs Politik dargestellt worden. Der Admiral hatte schon zuvor den Einsatz militärischer Gewalt gegen Teheran abgelehnt. Offizielle Haltung der US-Regierung ist aber, diese Möglichkeit nicht auszuschließen. Verteidigungsminsiter Gates nannte den Rücktritt den "richtigen Schritt, obwohl ich nicht glaube, dass es bedeutsame Unterschiede zwischen seinen Ansichten und denen der Regierung gibt", sagte der Pentagon-Chef.

Das Zentralkommando ist für die US-Militäreinsätze im Irak und in Afghanistan zuständig. Fallon hat eine mehr als 40jährige Karriere bei den Streitkräften hinter sich. Das Kommando für den Mittleren und Nahen Osten übernahm er am 16. März vergangenen Jahres von General John Abizaid, der in den Ruhestand ging. Fallons Posten wird Gates zufolge vorerst von seinem Stellvertreter Generalleutnant Martin Dempsey übernommen. (sams)

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