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Wirtschaft

US-Immobilienkrise: Weitere Geldspritze der Zentralbanken

Wegen der Turbulenzen an den Finanzmärkten infolge der US-Immobilienkrise haben die Notenbanken weltweit erneut den Banken Geld zugeschossen. Die Europäische Zentralbank (EZB) bot den Banken am Montag zum dritten Mal in Folge eine Finanzspritze in Höhe von 47,5 Milliarden Euro zum Zinssatz von 4,0 Prozent an, um einen Liquiditätsengpass zu verhindern. Die EZB hatte Ende der vergangenen Woche bereits fast 160 Milliarden Euro in den Markt gepumpt. Die japanische Notenbank stellte am Montag umgerechnet 3,7 Milliarden Euro bereit, die US-Notenbank (Fed) weitere zwei Milliarden Dollar. Die Fed hatte den US-Banken am vergangenen Donnerstag und Freitag insgesamt 38 Milliarden Dollar verfügbar gemacht. Am Geldmarkt zögern die Banken derzeit, sich gegenseitig Geld zu leihen, weil unklar ist, welche Bank von den Zahlungsausfällen im US-Hypothekenmarkt betroffen ist.