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Geheimdienste

US-Geheimdienstdirektor Clapper tritt zurück

Amerikas oberster Agent sagt Ade. Der US-Geheimdienstdirektor James Clapper hat seinen Rücktritt erklärt. Er will allerdings noch bis zur Machtübergabe an den neuen Präsidenten zur Verfügung stehen.

Vor dem Kongress in Washington teilte der Chefkoordinator der US-Geheimdienste, James Clapper, mit, er habe er habe sein Rücktrittschreiben am Mittwochabend abgeschickt. "Fühlt sich ziemlich gut an", sagte der 75-Jährige. Der langjährige Geheimdienstexperte war von US-Präsident Barack Obama ernannt worden und hatte sein Amt 2010 angetreten.

Seine Amtszeit wurde maßgeblich auch von der gewaltigen Datenaffäre um den Geheimdienst NSA geprägt. Hauptaufgabe Clappers war es, die Arbeit der 17 amerikanischen Sicherheitsdienste - von der CIA bis zur NSA - zu koordinieren. Zudem koordinierte er Anti-Terror-Maßnahmen der US-Bundespolizei FBI und des nach 2001 geschaffenen Heimatschutzministeriums. Vor diesem Posten war Clapper Generalleutnant in der Luftwaffe und Direktor des Geheimdienstes Defense Intelligence Agency. Außerdem war er unter anderem als Staatssekretär im Verteidigungsministerium für die Geheimdienste zuständig gewesen.

Da der designierte US-Präsident Donald Trump derzeit einen neuen Regierungsapparat zusammenstellt, war Clappers Rückzug erwartet worden. Der Koordinator hatte zudem bereits in Aussicht gestellt, sich zum Ende der Obama-Administration zurückzuziehen. Obama wird am 20. Januar von dem Republikaner Donald Trump abgelöst.

kle/hk/cr (afp, dpa, ape, rtre)

 

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