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Nordkoreanisches Atomprogramm

US-Flugzeugträgergruppe auf dem Weg nach Korea

Nach den jüngsten Raketentests in Nordkorea hatte US-Präsident Trump mit Konsequenzen gedroht. Laut US-Armee soll nun zunächst die Präsenz in der westlichen Pazifikregion gestärkt werden.

Flugzeugträger USS Carl Vinson (picture-alliance/dpa/U.S. Navy/D. Howell)

Die USS Carl Vinson führt den Flugzeugträgerverband an

Eine US-Flugzeugträgerverband ist auf dem Weg zur Koreanischen Halbinsel. Es handele sich um eine Vorsichtsmaßnahme, um die Präsenz und Bereitschaft in der westlichen Pazifikregion zu stärken, teilte ein Sprecher der US-Armee mit. Die größte Bedrohung in der Region stelle nach wie vor Nordkorea durch sein "rücksichtsloses, unverantwortliches und destabilisierendes" Raketen- und Atomprogramm dar.

Das isolierte Land unterhält trotz umfassender Sanktionen seit Jahren ein Atomwaffenprogramm. Seit 2006 hat Nordkorea insgesamt fünf Atomwaffentests vorgenommen, davon zwei im vergangenen Jahr. Zugleich arbeitet die Führung in Pjöngjang an der Entwicklung von Langstreckenraketen, mit denen atomare Sprengköpfe bis in die USA getragen werden könnten.

Angriff simuliert

Zuletzt ließ die kommunistische Führung am vergangenen Mittwoch an der Ostküste des Landes eine ballistische Test-Rakete in Richtung Meer abfeuern. Anfang März waren von der Ostküste vier Raketen  Richtung Japan ins Meer geschossen worden. Pjöngjang sprach von einer Übung für einen Angriff auf Stützpunkte der US-Armee in Japan.

Trump und Abe telefonieren

Die Regierungen in Washington und Tokio betonten ihre enge Zusammenarbeit im Konflikt um das nordkoreanische Atom- und Raketenprogramm. Während eines 45-minütigen Telefonats hätten er und US-Präsident Donald Trump die Bedeutung einer engen Koordination bekräftigt, sagte der japanische Ministerpräsident Shinzo Abe. Das Telefongespräch der beiden erfolgte nach Trumps Treffen mit seinem chinesischen Kollegen Xi Jinping in Florida. Auch mit der südkoreanischen Regierung stimmte sich der US-Präsident in einem Telefonat ab, wie das Weiße Haus in Washington mitteilte. 

Donald Trump und Xi Jinping (picture-alliance/ZUMAPRESS.com)

Vor zwei Tagen war der chinesische Präsident Xi (2.v.l.) Gast des US-Präsidenten in Florida

Trump hatte zuletzt gedroht, die USA seien notfalls zu einem Alleingang bereit, wenn China im Streit um das nordkoreanische Atomprogramm nicht den Druck auf Pjöngjang erhöhe. Nordkorea wiederum drohte mit einem "erbarmungslosen Schlag", falls das Land von den USA provoziert werde.

se/hk (afp, rtr, ap, dpa)

 

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