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Aktuell Welt

US-Botschaften öffnen nach Terrorwarnung wieder

Die USA werden ab Sonntag fast alle wegen mutmaßlicher Terrorgefahr geschlossenen Auslandsvertretungen wieder öffnen. Es gibt aber zwei Ausnahmen. Sie betreffen den Jemen und Pakistan.

18 Vertretungen im Ausland würden ab Sonntag wieder öffnen, bestätigte das Außenministerium in Washington. Nur die Botschaft in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa und das Konsulat im pakistanischen Lahore blieben wegen anhaltender Sicherheitsbedenken weiterhin geschlossen.

Anlass für die Schließung der Botschaften war eine nicht näher spezifizierte und erläuterte Warnung der US-Geheimdienste vor Anschlägen. Gleichzeitig wurden US-Bürger vor Reisen ins Ausland gewarnt. Kritiker warfen der US-Regierung vor, sie wolle lediglich von der Diskussion über die weltweiten Ausspähaktionen der US-Geheimdienste ablenken und deren Aktionen rechtfertigen.

US-Botschaft im Jemen,(djj) XINHUA /LANDOV

Die US-Botschaft in Jemens Hauptstadt Sanaa bleibt weiter geschlossen

Die US-Regierung hatte die Schließung der diplomatischen Einrichtungen am 4. August mit Informationen über mögliche Anschlagspläne der Terrorgruppe Al-Kaida auf der Arabischen Halbinsel begründet. Medienberichten zufolge hatten die US-Geheimdienste eine Telefonkonferenz zwischen dem Al-Kaida-Führer Aiman al-Sawahiri und den Anführern mehrerer Ableger und verbündeter Gruppen abgehört, in der ein eventueller Anschlag erwähnt worden war.

Die jemenitische Regierung erklärte, mehrere Anschläge verhindert zu haben. Die US-Streitkräfte verstärkten in den vergangenen Tagen ihre Drohnenangriffe auf mutmaßliche Al-Kaida-Kämpfer in dem Wüstenstaat.

haz/gri (dpa,rtr, afp)

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