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Wirtschaft

US-Arbeitsmarkt überrascht positiv

Die amerikanische Wirtschaft hat im November mehr Jobs geschaffen als erwartet. Nun jubeln die Börsen, und eine Erhöhung der Leitzinsen durch die US-Notenbank Fed noch im Dezember wird immer wahrscheinlicher.

Überraschend positive Daten vom US-Arbeitsmarkt haben der Wall Street zum Wochenschluss ein Plus beschert. Die US-Wirtschaft schuf im November mit 211.000 mehr Stellen als von Ökonomen erwartet.

Zudem hat die US-Notenbank Fed ihr Ziel einer Vollbeschäftigung annähernd erreicht, womit der ersten Zinserhöhung in den USA seit fast zehn Jahren Mitte Dezember nichts mehr im Weg stehen dürfte.

"Die Investoren feiern, dass die Wirtschaft stark genug ist, um eine Zinserhöhung zu verkraften", sagte Chef-Investmentstratege Jack Ablin von BMO Private Bank.

Börsen reagieren positiv

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte eröffnete 0,7 Prozent im Plus bei 17.591 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 legte ebenfalls 0,6 Prozent auf 2062 Zähler zu. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann ebenfalls 0,6 Prozent auf 5069 Stellen.

Für die US-Notenbank Fed gilt eine nachhaltige Erholung am Arbeitsmarkt als entscheidende Voraussetzung für die lang erwartete Zinswende. Fed-Chefin Janet Yellen hatte die Märkte zuletzt darauf eingestimmt, dass es Mitte des Monats soweit sein könnte.

Unter Druck gerieten allerdings die Aktien großer Ölkonzern nachdem die OPEC Insidern zufolge überraschend die Ölförderquote angehoben hat. Die Staaten des Kartells dürften künftig 31,5 Millionen Barrel Öl aus dem Boden pumpen. Bislang lag die Obergrenze bei 30 Millionen. Daraufhin drehte der Ölpreis ins Minus. Exxon -Papiere verloren 1,5 Prozent an Wert, Chevron über zwei Prozent.

wen/ul (dpa, rtrd)

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