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Wirtschaft

US-Arbeitslosenquote fällt auf 5,5 Prozent

In den USA ist die Vollbeschäftigung in Reichweite. Monat für Monat entstehen Arbeitsplätze in sechsstelliger Höhe. Die Arbeitslosenquote ist auf den niedrigsten Stand seit Juni 2008 gesunken.

Die Erwerbslosenquote in den USA betrug im Februar 5,5 Prozent und damit 0,2 Prozent weniger als im Vormonat, wie das Arbeitsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Insgesamt seien 295.000 zusätzliche Jobs geschaffen worden, deutlich mehr als Analysten erwartet hatten.

Im Dezember und Januar sind jeweils 252.000 und 239.000 neue Stellen entstanden. So sind bereits 13 Monate in Folge jeweils mehr als 200.000 Arbeitsplätze geschaffen worden. Eine solche

Boomphase am Arbeitsmarkt

hat es seit 1994 nicht mehr gegeben. Damit kommt die von der US-Notenbank Federal Reserve angestrebte Vollbeschäftigung in Reichweite, die Fachleute bei Werten nahe der Fünf-Prozent-Marke ansiedeln.

Wirkt Arbeitsmarktentwicklung auf Zinsniveau?

Über die Folgen für die Geldpolitik der US-Notenbank und damit für die Finanzmärkte sind sich die Experten uneins. Die einen betonen, den "Tauben" innerhalb der Fed dürfte es schwerer fallen, Argumente zu finden, die geplante Zinserhöhung zu verschieben. Doch andere sagen, solange die Inflation in den USA nicht merklich steigt und der Dollar weiter deutlich aufwertet, erscheint eine abwartende Haltung der Währungshüter wahrscheinlich. Unter Börsianern gilt Mitte 2015 als der mögliche Zeitpunkt für eine US-Zinserhöhung.

zdh/iw (dpa, rtr)

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