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Wirtschaft

Urteil gegen China

China ist zum ersten Mal seit seinem Beitritt zur Welthandelsorganisation (WTO) im Jahr 2001 wegen Einfuhrzöllen verurteilt worden. Wie am Mittwoch aus WTO-Kreisen verlautete, rügten die WTO-Richter Chinas Richtlinien für die Einfuhr von Autoersatzteilen. Das Urteil wurde den Angaben zufolge China und den klagenden Staaten USA, Kanada und EU vertraulich mitgeteilt und soll erst in mehreren Monaten veröffentlicht werden. Die Kläger hatten im Dezember 2006 den chinesischen Behörden überzogene Zölle vorgeworfen. Wenn der Preis von Ersatzteillieferungen 60 Prozent des Werts eines in China erstellten Fahrzeugs übersteigt, wird der Zoll für einen kompletten Neuwagen fällig. Die Kläger sehen darin einen Verstoß gegen die von China akzeptierten WTO-Regeln. China kann Einspruch gegen das Urteil einlegen.