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Pressemitteilungen

Ursula von der Leyen: „Wichtige Entwicklung verschlafen“

Bundesfamilienministerin im Interview von DW-RADIO

„Wir haben eine wichtige Entwicklung in Deutschland verschlafen. Zu viele Branchen sind zu starr und wenig flexibel für junge Familien. Pfiffige junge Väter und Mütter sind nur dann in Deutschland zu halten, wenn junge Menschen ihre beruflichen Fähigkeiten mit Kindern weiterentwickeln können.“ Das sagte die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Ursula von der Leyen (CDU), in einem Interview von DW-RADIO. Zu einer familienfreundlichen Arbeitswelt gehörten der Ausbau von Teilzeitarbeitsplätzen oder Betriebskindergärten. Nach wie vor seien „Kinder, Beruf und Karriere vielfach unvereinbar“, so die CDU-Politikerin. „Wenn wir auf Dauer in Deutschland Kinder haben möchten, muss man den Rahmen schaffen, Kinder und Karriere, Beruf und Familie unter einen Hut zu bekommen. Deshalb muss die Rolle des Vaters erweitert werden: weg von der Rolle nur des Ernährers, hin zu einem aktiven Vater im Alltag des Kindes.“

Über das zum 1. Januar 2007 eingeführte Elterngeld hinaus sei eine bessere Infrastruktur rund um die Familie erforderlich. Als Beispiele nannte von der Leyen „die Bereiche Kinderbetreuung und Mehrgenerationenhäuser“.

15. September 2006
245/06

  • Datum 15.09.2006
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