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Klimagipfel in Marrakesch

Unternehmen rufen Trump zur Einhaltung des Klimapakts auf

Donald Trump setzt bekanntermaßen eher auf Öl als auf Klimaschutz. Jetzt bekommt er Gegenwind: Ausgerechnet von Unternehmen. Und ausgerechnet aus dem eigenen Land.

Mehr als 360 amerikanische Unternehmen und Investoren haben die jetzige und die künftige US-Regierung dazu aufgerufen, sich weiter für den Klimaschutz zu engagieren und den Pariser Weltklimavertrag zu unterstützen. "Wenn es nicht gelingt, eine CO2-arme Wirtschaft zu bauen, bedroht dies den amerikanischen Wohlstand" heißt es in der am Rande der Klimakonferenz von Marrakesch veröffentlichten Erklärung.

Zu den Unterzeichnern gehören unter anderem die Kaffeehaus-Kette Starbucks, die Lebensmittelhersteller Mars und Unilever, der Jeans-Produzent Levi Strauss, der Sportartikel-Hersteller Nike und die US-Tochter von L'Oreal.

Fracking statt Klimaschutz

Der künftige US-Präsident Donald Trump und weite Teile seiner republikanischen Partei stellen den vom Menschen gemachten Klimawandel in Frage. So hatte Trump im Wahlkampf angekündigt, die USA würden den Klimapakt von Paris kündigen. Stattdessen wolle er die heimische Kohle-, Öl- und Frackingindustrie fördern.

Der Appell richtet sich an die aktuelle und die künftige US-Regierung sowie die Konferenz-Teilnehmer. Die Wirtschaftsvertreter fordern konkret, dass die USA weiter Teil des in Paris vereinbarten Weltklimavertrags bleiben, der die Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad begrenzen soll. Außerdem verlangen sie Investitionen in klimafreundliche Technologien und weitere Anstrengungen im Kampf gegen den Klimawandel.

mm/wl (dpa, rtr)

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