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Aktuell Amerika

Untergang der "Titanic" - Gedenken an einen Mythos

Genau 100 Jahre nach dem Untergang der "Titanic" ist mit einer Gedenkfeier am Unglücksort an die Opfer des Schiffsuntergangs erinnert worden. Auch Angehörige der Überlebenden waren angereist.

Am Meeresgrund: Bug der 'Titanic' (Foto: dapd)

Wrack der Titanic - Bug des Titanicwracks

Mit Schweigeminuten, Gottesdiensten und dem tiefen Klang des Schiffshorns ist auf hoher See an den überraschenden Untergang des legendären Passagierdampfers "Titanic" erinnert worden. Exakt an der Stelle im Nordatlantik, wo das Schiff vor genau 100 Jahren sank, wurde in der Nacht zu diesem Sonntag auf den Kreuzfahrtschiffen "Balmoral" und "Azamara Journey" der 1500 Opfer gedacht, die bei dem Unglück ums Leben kamen.

Bei der Gedenkfeier standen zwei Momente im Mittelpunkt: Die Kollision mit dem Eisberg und der dramatische Untergang selbst.

Ein Violonist spielt auf einem Schiff (Foto: Reuters)

Erinnern an den Moment des Untergangs: Musik wie vor 100 Jahren

"Haben Eisberg gerammt"

Um Teile des Untergangs historisch nachzustellen, bekamen die 440 Passagiere der aus New York kommenden "Azamara Journey" zunächst den Notruf zu hören, den der Kapitän der "Titanic" 'vor 100 Jahren sendete, kurz nachdem das Schiff mit dem Eisberg kollidiert war: "Haben Eisberg gerammt. Wir brauchen sofort Hilfe." Im weiteren Verlauf wurden dann Kränze zum Gedenken an die Toten ins Wasser geworfen.

Das Kreuzfahrtschiff "Balmoral" war im britischen Southampton gestartet und den Weg der "Titanic" entlanggefahren - mit 1309 Passagieren. Das war auch die Zahl der Passagiere auf der "Titanic". Viele von ihnen waren mit Kostümen aus der damaligen Zeit auf die Gedenkreise gegangen.

Den Untergang der "Titanic" - des damals vermeintlich sichersten Schiffes weltweit - hatten nur 700 der insgesamt rund 2200 Menschen an Bord überlebt.

hp/as (dpa, afp)