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Unsichtbare Hände - Sklaverei im 21. Jahrhundert

Sklaverei ist heute erschreckend aktuell und weltweit ein boomendes Geschäft, denn ohne Sklavenarbeit wäre ein Großteil unsere Produkte, die wir im Alltag konsumieren erheblich teurer.

Offiziell ist die Sklaverei in der ganzen Welt abgeschafft. Doch diese Abschaffung existiert nur auf dem Papier. Formen moderner Sklaverei sind politische Gefangenschaft, Kinderarbeit, Rekrutierung von Kindersoldaten sowie die klassischen Formen der Leibeigenschaft und wirtschaftlichen Ausbeutung. Der renommierte Sklavenexperte Professor Kevin Bales von der University of Roehampton in London rechnet mit ca. 27 Millionen klassischen Sklaven weltweit. Neuere Schätzungen sprechen von 35 Millionen. Dazu kommen laut Hilfsorganisationen mehr als 100 Millionen Menschen, die in sklavereiähnlichen Verhältnissen leben. Und wir konsumieren, was sie herstellen. Kevin Bales erklärt: "Sklaven in Pakistan haben möglicherweise die Schuhe gefertigt, die Sie tragen, und den Teppich gewirkt, auf dem Sie stehen. Sklaven in der Karibik könnten dafür gesorgt haben, dass in Ihrer Küche die Zuckerdose gefüllt ist und Ihre Kinder Spielzeug haben. In Westafrika werden Kinder entführt und auf den Kakaoplantagen zur Arbeit gezwungen." Lohn erhalten diese Menschen dafür keinen. Sklaven gibt es auch in Europa oder den USA, häufig sind es hier Sex-Sklavinnen; der Menschenhandel boomt. Der Rechtsstaat versagt immer wieder, wenn es um die Bekämpfung moderner Sklaverei geht. In Europa sind eine einheitliche Strategie und gemeinsame Gesetze bislang gescheitert.

 

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