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Global 3000

UNSERE ZUSCHAUER STELLEN SICH VOR

Sie wollen an unserem Fragebogen teilnehmen, haben aber nicht die Möglichkeit uns ein Video zu schicken? Hier freuen wir uns über Ihre schriftlichen Antworten - am besten mit einem Foto von Ihnen.

Beantworten Sie einfach folgende Fragen:

· Wie heißen Sie, wie alt sind Sie und wo wohnen Sie?
· Was machen Sie beruflich, wieviel verdienen Sie?
· Was bedeutet Globalisierung für Sie?
· Was macht Ihnen Sorgen?
· Was macht Sie glücklich?
· Was essen Sie gern?
· Was machen Sie in Ihrer Freizeit?
· Was erwarten Sie von der Zukunft
· Welches Land würden Sie gerne einmal kennenlernen?

Schreiben Sie uns über unser Kontaktformular am Ende der Seite oder direkt an: global3000@dw.de

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Name: Amir Ramzali
Land: Iran
Beruf: Ingenieur für Elektrotechnik

Ich heiße Amir, komme aus dem Iran und bin 24 Jahre alt. Nachdem ich mein Studium an der Uni abgeschlossen hatte, habe ich Wehrdienst geleistet. Inzwischen bin ich Ingenieur für Elektrotechnik aber ich arbeite nicht in diesem Fachgebiet. Ich arbeite an der Börse und ich unterrichte die Sprachen französisch und spanisch. Damit verdiene ich genug Geld.

Das Thema Globalisierung wird seit einigen Jahren verstärkt öffentlich diskutiert. Noch gibt es keine einheitliche Meinung über dieses Thema. Meiner Meinung nach wäre es besser, wenn wir die Vor- und Nachteile in Erwägung ziehen. Ich bin zur Überzeugung gekommen, dass Globalisierung mehr Vorteile als Nachteile hat. Beispielsweise lese ich gerade diese Seite und ich kann erfahren, wie andere Menschen leben und an welche Religion sie glauben. Außerdem wissen wir, dass die Industrieländer die Umwelt am meisten belasten. Das ist ein gutes Beispiel für uns, damit wir dem vorbeugen können.

Ich sorge mich, dass sich viele Leute streiten, viele Kinder werden jeden Tag getötet und wir können nichts machen.
Wenn ich Leuten helfen kann, fühle ich mich glücklich.

Kebab ist hier ein spezielles essen, das mag ich es sehr.

In meiner Freizeit lese ich gerne Bücher, höre ich Musik, gehe ich ins Theater und unterhalte mich mit meinen Freunden aus aller Welt.

Ich habe viele Erwartungen an die Zukunft, zum Beispiel hoffe ich, dass ich eines Tages etwas Nützliches für die Welt tun kann. Ich möchte sowohl nach Deutschland als auch nach Frankreich reisen sowie in andere Länder, weil ich mich für die Kultur, Sprache und Tradition interessiere. Ich freue ich mich, dass ich Teil der mit dw.de/global3000 Community bin.

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Name: Tornike Paichadze
Land: Georgien
Beruf: Student

Mein Name ist Tornike Paichadze und ich bin Student. Außerdem arbeite ich als Bildhauer und gestalte Skulpturen in verschiedenen Stilen. Meine Lieblings-Stilrichtung ist der Surrealismus.

Ich denke, dass Globalisierung ein unaufhörlicher Prozess ist und daher nützlich für die Menschheit sein kann. Globalisierung kann Fortschritt für die Kulturen aller Länder bringen. Meiner Meinung nach ist Globalisierung daher sinnvoll für die Welt.

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Name: Jannati Jahan Jeny
Land: Bangladesch
Beruf: Schülerin

Mein Name ist Jannati Jahan Jeny. Ich bin 17 Jahre alt.

Ich lebe im Borga District in Bangladesch. Ich gehe noch zur Schule, verdiene meinen Lebensunterhalt also noch nicht selbst. Manchmal verdiene ich etwas Geld mit dem Nähen von Kleidung.

Globalisierung ist der Prozess der internationalen Vereinigung von Weltanschauungen, Produkten, Ideen und Kulturen. Ich mache mir Sorgen wegen des Klimawandels und der Situation der Frauenrechte. Ich habe keine gesellschaftlichen Freiheiten, weil ich eine Frau bin. Aber Dinge wie das Surfen im Internet, was Frauen in unserer Gesellschaft eigentlich verboten ist, machen mich glücklich.

Mein Lieblingsessen sind alle Arten von Gemüse. In meiner Freizeit nähe ich gerne Kleidung, unterrichte arme Schulmädchen und surfe im Internet, was für mich nicht einfach ist.

Ich möchte Lehrerin werden und Mädchen unterrichten die sich keine Schulausbildung leisten können.

Ich würde gern einmal nach Deutschland reisen, auch wenn ich weiß, dass das für mich nicht möglich ist.

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Hi!

Hier einige Infos über mich:
Mein Name ist Atilio Orellana Rojas, ich bin 50 Jahre alt und lebe in Japan auf der südlichen Insel Shikoku.
Hier arbeite ich als persönlicher Assistent des Inhabers einer Firma die Handschuhe, Rollstühle und Koffer produziert. Dort verdiene ich genug.
Nach Japan kam ich vor mehr als vier Jahren. Ich habe vorher in Den Haag gelebt, eine wirklich lebhafte Stadt.
Der Ort, wo ich in den letzten Jahren lebe, ist ein wirklich kleines Dorf im Herzen der Präfektur Kagawa. Hier haben wir keine Universitäten, Theater, Kinos, usw. Ich vermisse es aber nicht, denn das Internet bringt alles in mein Haus. Globalisierung bedeutet für mich einfach, mit der Welt verbunden zu sein um, fernen Orten zu studieren, virtuelle Museen zu besuchen und an Vorlesungen via Internet teilzunehmen.
Der weltweite Klimawandel besorgt mich, die Nutzung der Kernkraftwerke und die politische Instabilität an vielen Orten.
Die Zeit mit meinem Partner zu verbringen, macht mich glücklich und ich liebe Pizza.

In meiner Freizeit mag ich lesen, Musik hören und Museen besuchen.

Über die Zukunft: Ich möchte meinen Master-Abschluss erreichen.

Besuchen würde ich gerne Slowenien und San Marino.

Mit freundlichen Grüßen,
Atilio

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Name: Abdelilah Boubchir
Land: Algerien
Beruf: Restaurator

Ich bin Abdelilah Boubchir und 22 Jahre alt. Ich lebe in einer Kleinstadt namens Sidi Bel Abbes, 430 km westlich von Algier.

Ich arbeite als Maler in einer Firma, die sich auf die Restauration von Kulturdenkmälern spezialisiert hat und ich verdiene monatlich 30.000 Dinar, das sind ca. 300€.

Unter Globalisierung verstehe ich die Erfüllung der Bedürfnisse jedes einzelnen Menschen. Die Wechselbeziehung zwischen Menschen, Deregulierung, Freihandel, Aktivitäten im Ausland, Finanzströme und die Entwicklung von Verkehr und Kommunikation.

Die Sache, die mir Sorgen macht, ist meine Vorstellung der Schattenseiten der Staaten und der Mangel an Transparenz.

Prinzipien und Überzeugungen machen mich glücklich. Als Maler versuche ich immer das Erbe der Artefakte zu erhalten und besser darin zu sein, als alle dachten.

Am liebsten esse ich gegrillte Auberginen und Wurst.

Ich gucke gerne über meinen Satelliten-Empfang "Geschichte" und "National Geographic" und kulturelle Formate. In meiner Freizeit höre ich gerne französische Musik, sowie die beliebten algerischen Moiky.

Meine Haupt-Hobbys sind Briefmarken sammeln, Fotografie und Malerei, sowie Briefe an Freunde aus verschiedenen Ländern der Welt schreiben. Ich habe auch Freunde aus Deutschland.

In der Zukunft möchte ich ein glückliches Leben leben.

Ich besuche die Website dw.de 5 mal pro Woche und genieße die Nachrichten, es ist wirklich wunderbar. Ich würde gerne Deutschland besuchen und das Deutschland-Modell “zwischen Tradition und Gegenwart“ kennenlernen.

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01.08.2013 DW TV GLOBAL 3000 Muzibul Haque

· Name: Muzibul Haque

· Land: Jessore, Bangladesh

· Beruf: Servicetechniker

Mein Name ist Muzibul Haque und ich bin 34 Jahre alt. Ich lebe

in Jessore, Bangladesh. Ich bin Ingenieur für ATM und POS

Technologie. Wirklich viel Geld verdiene ich damit nicht.

Ich denke, Globalisierung bedeutet einen Integrationsprozess

von allen mit allem. Das bedeutet aber auch, dass die

Globalisierung Auswirkungen auf die Umwelt, die Gesellschaft,

wirtschaftliches Wachstum, auf politische Systeme und auf

Kulturen hat. Auf der anderen Seite macht die Globalisierung die

Welt zu einem einzigen großen Dorf.

Was mich glücklich macht? Zu sehen, wie sich mein Kind an der

Liebe seiner Eltern erfreut.

Sorgen macht mir die Erderwärmung, Zivilisationsmüll, und die

Zerstörung der Natur.

Mein Lieblingsessen ist Pizza mit Limonade.

Wenn ich etwas Zeit übrig habe schaue ich fern, surfe im Internet

oder höre Musik.

In der Zukunft würde ich gerne als Sozialarbeiter arbeiten – und

auch etwas bewirken.

Deutschland würde ich gerne einmal bereisen.

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24.07.2013 DW GLOBAL 3000 Mitul Kansal

· Name: Mitul Kansal

· Land: Shahabad Markanda in Haryana, Indien

· Beruf: Maschinenbauingenieur

Mein Name ist Mitul Kansal. Ich bin 23 Jahre alt und lebe in der kleinen Stadt Shahabad Markanda. Am Fluß Markanda gelegen, gehört Shahabad Markanda zum Kurukhetra Distrikt in Haryana und ist ungefähr 180 km von Delhi entfernt. Seit kurzem bin ich Maschinenbauingenieur und suche nach einem Job. Bis dann helfe ich meinem Vater, der einen Handel für Stoffe und Kleider betreibt. Für mich bedeutet Globalisierung vor allem ein Gefühl von Zusammengehörigkeit. Die Welt ist nicht ein Ort voneinander unabhängiger Individuen, sondern alle sind auf irgendeine Art und Weise miteinander verbunden. Die Menschen haben nicht nur mit Krieg, Unterdrückung, Hunger und Elend zu kämpfen, sondern verzweifelt vor allem an inneren Problemen: zur Einsamkeit verurteilt zu sein, die Zufälligkeit und Bedeutungslosigkeit der eigenen Existenz. Mit einem Wort – Entfremdung. In diesem Prozess werden die Leute zu Fremden für sich selbst und die Welt, die sie umgibt. Ich glaube fest an die Worte aus dem Rigveda (Der Rigveda ist der älteste Teil der vier Veden und zählt damit zu den wichtigsten Schriften des Hinduismus. Anmerk. der Red.):

“Lasst Eure Ziele zu einem gemeinsamen Ziel werden, Eure Herzen sollen im gleichen Takt schlagen und Eure Gedanken einträchtig sein. Dann wird es Frieden geben – für jeden Einzelnen“ Meine Schwäche ist, mir zu viel Sorgen zu machen. Jeder Mensch hat mit irgendeiner Schwäche zu kämpfen, ich also auch. Ich bin von Natur aus sensibel, impulsiv und ziemlich emotional. Es fällt mir schwer zu jemandem „Nein“ zu sagen. Das rächt sich häufig. Ich vertraue Menschen zu leicht, wenn sie nett zu mir sind. Und dann werde ich ausgenutzt. Das tut zwar weh, aber ich komme immer wieder auf die Füße. […]

Ich liebe mein Zuhause, wo ich von Menschen umgeben bin, die mich lieben. Meine Eltern und meine Schwester sind mir eine große Hilfe. Sie unterstützen mich bei all meinen Wünschen und sind mir gute Ratgeber. Hier kann ich kaum zurückgeben, was man für mich tut. […] Mein Zuhause ist es, was mich am glücklichsten macht – „East or West, Home is the Best“

Mein Lieblingsessen sind alle möglichen Sorten von Püree und Kachories mit gekochten Kichererbsen oder Kartoffeln. Und süße Gerichte wie Barfi, Rasgoolas und Gulab-Jaamuns. Aber ich stehe auch auf extrem salziges Zeug wie Samosaas und Pakoraas. Aber das beste von allem ist Daal-Roti von meiner Mutter gekocht.

Meine Freizeit verbringe ich mit leichter Literatur, Comics ode rich sehe mir Sachen wie ‘Discovery’ ,’History’ oder ‘National geographic’ im Fernsehen an. Außerdem mag ich Musik und Blumen. Meine Hobbys sind meine Briefmarken- und meine Münzsammlung, außerdem mache ich Fotos. Dreimal die Woche besuche ich die DW-Website.

Ich erwarte von den Älteren, dass sie sich mit der Gegenwart auseinandersetzen, Veränderungen akzeptieren können und mich in meinen Plänen für die Zukunft unterstützen. Ist hilft niemandem an der Vergangenheit zu klammern und zu versuchen, überholte Werte durchzudrücken. Anstatt mir ihr Leben aufzuzwingen, sollten die Älteren anerkennen, daß was sich richtig anfühlt, auch richtig ist. Sie sollten wenigstens versuchen, auch meinen Standpunkt zu verstehen […]

Ich würde gerne einmal nach Deutschland reisen, denn ich denke Deutschland ist reich an Tradition, Bräuchen und Kultur. Außerdem würde ich gerne mal den Sender DW kennenlernen.

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· Name: Tiffany Griggs
· Land: Taylor in Texas, USA
· Beruf: Lehrerin und Mitinhaberin einer Autoreperatur-Werkstatt

Mein Name ist Tiffany Griggs. Ich bin 43 alt und lebe in Taylor, im US-Bundesstaat Texas, in der Nähe von Austin. Ich bin gemeinsam mit meinem Mann Miteigentümerin einer Autoreparatur-Werkstatt und verdiene ca. $ 5.000 pro Jahr. Außerdem unterrichte ich als Lehrerin Wirtschaft an einer großen High School. Hier verdiene ich ca. $ 43.500 pro Jahr (brutto). Globalisierung bedeutet für mich eine weltweite Anpassung der Einkommen der Mittelschicht: Einkommen im Westen und in entwickelten Nationen werden niedriger. Die Einkommen in den Entwicklungsländern hingegen steigen.
Was mich beunruhigt ist, dass die industrielle Entwicklung ökologische und soziale Nachteile mit sich bringt. Die industrielle Entwicklung steht nicht immer nur für mehr Wohlstand und Bildung. Gesellschaftlich gibt es radikale Veränderungen, Gier und Korruption. Und was die Umwelt angeht, gibt es Wasser- und Luftverschmutzung, die Abholzung von Wäldern und Zerstörung von Lebensraum für Wildtiere.
Es macht mich glücklich zu sehen, wenn Menschen sich gegenseitig helfen. Außerdem find ich es wichtig sich um Tieren in Not zu kümmern und die Umwelt zu schützen.

Meine Lieblingsgerichte sind vietnamesisches Pho und mexikanische Mole Enchiladas. In meiner Freizeit schaue ich gerne britische Komödien auf youtube und ich gehe gerne Tauchen. Von meiner Zukunft erwarte ich bald meinem Master-Abschluss zu erhalten. Ich befürchte, dass ich eventuell in Zukunft irgendeine Form von Krebs bekommen könnte – aber diese Krankheit werde ich dann auch besiegen. Außerdem erwarte ich von meiner Zukunft viele Reisen zu machen und wenn ich 65 oder 70 Jahre alt bin, möchte ich in Rente gehen. Tansania ist ein Land, das ich gerne bereisen möchte. Dort will ich in den Highland Lakes tauchen gehen.

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· Name: Knut Friedo
· Land: J.D. Ocampos, Paraguay
· Beruf: betreibt ein kleines Hotel

Ich heiße Knut Friedo, bin 48 Jahre alt und wohne in J.D. Ocampos in Paraguay. Wir betreiben ein kleines Hotel für Touristen und Einheimische. Globalisierung bedeutet für mich mehr Möglichkeiten sich in der Welt zu bewegen, vor allem die Wirtschaft profitiert davon. Sorgen bereitet mir, dass die Ölreserven schneller zu Neige gehen als man annimmt. Gerade hier in Paraguay ist man von Öl abhängiger, als zum Beispiel in Europa. Es ist noch ein relativ armes Land und nicht so hochspezialisiert. Man kann hier nicht so einfach auf Elektro umsteigen.

Glücklich bin ich mit dem einfachen Leben hier in der Natur - ohne das Streben nach mehr und immer mehr. Ich esse viel Obst aus meinem eigenen Garten. Und natürlich auch hin und wieder ein gutes Assado, gegrillt in der Natur. Ausser DW schauen bewege ich mich auch viel in der Natur. Hier spielt sich das Leben meist draußen ab. Ich als Naturmensch möchte natürlich, dass sich jeder ein bisschen mehr für eine saubere Umwelt einsetzt und dass die Menschen noch viele Jahre auf diesem wunderbaren Planeten leben können. Ich war noch nie in den USA.

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· Name: Mohammed Yahiya
· Land: Indien
· Beruf: Dozent

Mein Name ist Mohammed Yahiya, ich bin 26 Jahre alt und lebe in Indien (Chennai). Ich arbeite als Dozent am New College Chennai (University of Madras).
Für mich bedeutet Globalisierung, dass die Welt wie ein globales Dorf wird. Was mich beunruhigt, ist die Wirtschaftskrise und glücklich macht mich Einigkeit. Mein Lieblingsessen ist Zitronen-Reis. In meiner Freizeit surfe ich im Internet oder sehe mir Fernsehprogramme aus der ganzen Welt an. Für meine Zukunft wünsche ich mir Frieden und ich möchte in europäische Länder reisen.

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09.01.2012 DW-TV Global Mahesh Jain 1 D_E_S

· Name: Mahesh Jain
· Land: Indien
· Beruf: Lehrer an einer staatlichen Schule

Mein Name ist Mahesh Jain. Ich bin 31 Jahre alt und lebe in Delhi, Indien.

Ich arbeite als Lehrer für Handelsgewerbe an einer staatlichen Schule. Mein Verdienst liegt für indische Verhältnisse im oberen Mittelfeld (ca. 700 US-Dollar im Monat). Globalisierung bedeutet für mich, alle Menschen der Erde auf einer gemeinsamen Plattform zu integrieren. Der Geist der Globalisierung sollte sein, dass alle Menschen gleichberechtigt sind.

Was mich besorgt ist die verbreitete Korruption in meinem Land, steigende Preise, steigende Profitgier und die Intensität mit der Regierungen in das tägliche Leben eingreifen.

Glücklich bin ich, wenn ich mit meiner Familie zusammen bin und wenn ich jeden Abend sicher nach Hause komme.

Ich mag jedes Essen, sofern es Vegetarisch ist.

Meine Freizeit verbringe ich mit meiner Familie, höre Musik und Radio.

Für die Zukunft wünsche ich mir, dass sich alles wieder einpendeln wird.

Ich würde gerne Deutschland oder auch andere europäische Länder besuchen - nicht aus einem bestimmten Grund, sondern weil ich bis jetzt noch nie im Ausland war.

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31.10.2011 DW-TV Global 3000 Ben Rabah

· Name: Bezazel Ferhat Ben Rabah
· Land: Algerien
· Beruf: arbeitet in einer Bibliothek

Mein Name ist Bezazel Ferhat Ben Rabah, ich bin 30-Jahre alt und ich lebe in Skikda im Nordosten Algeriens, ca. 200 km von der Tunesischen Hauptstadt Tunis entfernt und ungefähr 600 km von Algeriens Hauptstadt, Algier.

Ich arbeite in einer Bibliothek. Hier verdiene ich eine Millionen Algerische Dinar pro Monat, das entspricht 100 Euro. Globalisierung bedeutet für mich eine Brücke zwischen allen Nationen dieser Welt herzustellen, sodass man sich ganz einfach verständigen kann – die Welt von heute ist wie ein einziges Gebäude. Was mich besorgt, ist Arbeitslosigkeit und dass es kein Vertrauen in Algeriens Zukunft gibt. Briefmarken und Postkarten sammeln und dabei mehr über andere Länder erfahren, macht mich glücklich. Mein Lieblingsessen ist Couscous und Hünchen und meine Freizeit verbringe ich gerne mit Briefe schreiben und DW-Radio aus Bonn hören. Ich sage immer: “schreibe einen Brief und das Leben wird schöner!”

Von meiner Zukunft erwarte ich Arbeitslosigkeit. Deutschland, das Land der Ideen, ist der Ort, den ich gerne besuchen würde. Auf dem Bild sieht man mich zusammen mit meinem besten Freund aus Deutschland, Hagen Ulbrich aus Engerda in Thüringen. Wir haben uns 2009 in Tunesien kennen gelernt… nachdem wir uns drei Jahre lang Briefe geschrieben haben.


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03.08.2011 DW-TV GLOBAL 3000 Ronnie

· Name: Ronnie Das
· Land: USA
· Beruf: Fernsehjournalist

Mein Name ist Ronnie Das. Ich bin 24 Jahre alt und lebe derzeit in San Diego, Kalifornien.

Ich habe eine eigene Fernsehsendung entwickelt, die Global 3000 nicht unähnlich ist. Dabei besuche ich verschiedene Unternehmen und gemeinnützige Organisationen, um mir anzuschauen, was sie tun um die Umwelt zu schützen und ihre Ökobilanz zu verbessern: Die Show läuft in San Diego nach Global3000 auf ITV-Channel 16. Es ist unsere erste Staffel, unser Erfolg ist also noch nicht so richtig messbar.

Verantwortungsvolle Globalisierung kann etwas Einendes sein. Unser kleiner Planet wächst dadurch zusammen. Reisen erlauben uns fremde Orte und neue Realitäten kennen zu lernen, damit wir andere Kulturen und Lebensweisen verstehen können. Hinzu kommt das Internet, das uns ermöglicht in einer nie gekannten Geschwindigkeit miteinander zu kommunizieren. Verantwortungsbewusster Umgang mit der Globalisierung und mit der Umwelt wäre sehr wichtig für mich – und für die Welt.

Menschen sind das faszinierendste Lebewesen auf diesem Planeten. Nur der Mensch ist in der Lage, den ganzen Planeten zu beeinflussen. Im positiven, wie im negativen Sinne. Was mir am meisten Sorgen bereitet ist die Gleichgültigkeit großer Teile der Bevölkerung, die zum Niedergang unserer Gesellschaft führt. Ich weiß, daß es auf dieser Welt Probleme gibt, aber wenn wir an diesen Problemen arbeiten, haben wir die Chance auf eine bessere Zukunft. Wenn wir hocken bleiben und uns in Selbstmitleid suhlen, ist alles verloren.

Das Leben ist einfach, es sind die Leute, die es kompliziert machen. Am glücklichsten macht mich das Glück um mich herum. Wenn es mit meinen Freunden, meiner Familie und den Menschen um mich herum vorangeht und es ihnen gut geht, dann geht es mir auch gut.

Mein Lieblingseeesen ist alles, was meine Mutter so kocht. Während der High School-Zeit habe ich mich darüber beschwert, aber seitdem ich zu Hause ausgezogen bin, vermisse ich es sehr.

San Diego ist mit einer wunderschönen Natur gesegnet und ich verbringe viel Zeit mit Freunden die Stadt zu erkunden. Ich fahre zum Snowboarden, aber meistens bin ich zu Fuß oder mit dem Rad rund um San Diego unterwegs.

Die Zukunft ist unklar und das spornt mich an. Die Tatsache, daß was wir heute tun, die Zukunft beeinflusst ist so faszinierend, daß ich sie kaum erwarten kann. Aber heute ist heute und wenn ich heute etwas Gutes tue, wird das Morgen besser sein.

Ich habe mich schon immer für Südamerika interessiert, für Länder wie Argentinien, Chile und Brasilien. Wenn ich aber nur ein Land zur Auswahl hätte, wäre es Brasilien.

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04.08.2011 DW-TV GLOBAL 3000 Enock Othin

· Name: Enock Othin
· Land: Uganda
· Beruf: Händler

Mein Name ist Enock Othin, ich bin 33 Jahre alt und lebe in Kampala, Uganda. Ich bin selbstständig und deshalb hängt mein monatliches Einkommen vor aalem von meinem eigenen Mühe und Engagement und von der Zeit, die ich investiere ab.

Globalisierung hat für mich den Vorteil, mit meinem Unternehmen weltweit zu operieren und mich zu vergrößern. Es bedeutet kulturellen Austausch, Wachstum und neue Erfahrungen für jeden.

Sorgen bereitet mir das eskalierende Ernährungsproblem am "Horn von Afrika" wo die Menschen sterben.

Es macht mich glücklich zu sehen, wie die Leute ihre Rechte und ihre Freiheit genießen.

Mein Lieblingsessen ist Matooke [eine der Nationalspeisen Ugandas, besteht aus gedämpften Kochbananen, Anmerkung der Redaktion] mit Schweinefleisch. Eigentlich mag ich alles Essbare, solange es nicht gesundheitsschädlich ist.

Meine Freizeit verbringe ich damit Romane zu lesen, ich gehe gerne ins Kino, spiele Schach, sehe mir Dokumentationen an und ich arbeite ehrenamtlich.

Es macht mich glücklich für eine angesehene Organisation zu arbeiten, so daß ich die Möglichkeit habe, Menschen helfen zu können. Außerdem macht es mich froh, eine gottesfürchtige Familie zu haben.

Ich hoffe, daß ich eines Tages die Schweiz, die Niederlande, Großbritannien, Südkorea und Deutschland besuchen kann, um mir die Berliner Mauer anzusehen.

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04.08.2011 DW-TV GLOBAL 3000 Samir Thapa

· Name: Samir Thapa
· Land: Nepal
· Beruf: Ingenieur für Erneuerbare Energien

Ich heiße Samir Thapa, bin 38 Jahre alt und lebe in Kathmandu.

Ich bin Ingenieur, genauer gesagt bin ich Experte für erneuerbare Energien im ländlichen Raum.

Globalisierung bedeutet Eintracht, aber derzeit geht es leider nicht wirklich in die Richtung.

Ich habe keine wirklichen Sorgen.

Was mich glücklich macht, ist meine Tochter.

Was ich am liebsten esse, kommt ganz auf meinen Appetit an, aber ich mag Momo [nepalesische Teigtaschen mit verschiedenen Füllungen, Anmerkung der Redaktion].

Ich habe sehr wenig freie Zeit, aber wenn ich kann, lese ich Bücher und spiele mit meiner Tochter.

Von der Zukunft erwarte ich Gleichheit und Wohlstand.

Ich möchte gerne einmal nach Südafrika reisen.

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01.08.2011 DW-TV GLOBAL 3000 Jere Kyu

· Name: Jeremiah Othin
· Land: Uganda
· Beruf: Dolmetscher

Mein Name ist Jeremiah Othin, ich bin 25 Jahre alt und lebe in Jinja, Uganda.

Ich bin freiberuflicher Dolmetscher für Gebärdensprache, Französisch und andere lokale Sprachen. Mein Einkommen schwankt, es kommt immer darauf an, wer gerade im Land ist. In den Sommermonaten, wenn viele Touristen aus Europa und Amerika im Land sind, verdiene ich ziemlich gut.

Globalisierung bedeutet für mich, daß Menschen aus verschiedenen Kulturen und Glaubensrichtungen aufeinander treffen und Dinge miteinander teilen können: zum Beispiel ihre kulinarischen Vorlieben und ihre Lebensgewohnheiten.

Mir machen viele Dinge Sorgen. Eine Sache ist die Verbreitung von Aids im südlichen Afrika. Noch mehr Sorgen macht mir allerdings der Terrorismus wegen der vielen unschuldigen Menschen, die weltweit bei terroristischen Anschlägen sterben.

Mich macht so einiges glücklich. Zum Beispiel, wenn ich mich in einem anderen sozialen Umfeld bewege und das Gefühl habe, angenommen zu sein und nicht diskriminiert zu werden. Etwas Neues zu lernen bereitet mir immer Freude. Aber am glücklichsten macht es mich, andere Leute glücklich zu sehen.

Ich liebe Fisch und Hirsebrot, wie die meisten Luo [nilotischsprachige Ethnie, die rund um den Victoriasee lebt, Anmerkung der Redaktion] in Uganda.

Meine freie Zeit nutze ich, um etwas gegen den Terrorismus zu tun, bei den Leuten ein Bewusstsein zu schaffen. Manchmal sehe ich auch fern, vor allem die Nachrichten.

Ich möchte eine einflussreiche Persönlichkeit werden, die etwas in den Köpfen der Menschen bewegen kann. Ich möchte Terroristen dazu bringen, friedliebende Menschen zu werden. Dafür würde ich gerne irgendwann für ein großes Mediennetzwerk arbeiten.

Es gibt so viele Länder, die ich gerne bereisen würde, wie zum Beispiel Australien, Neuseeland, Italien, Norwegen. Aber als allererstes würde ich nach Frankreich und Deutschland reisen.

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11.07.2011 DW-TV GLOBAL 3000 Luzviminda

· Name: Luzviminda T. Ornada
· Land: Philippinen
· Beruf: Sekretärin

Mein Name ist Luzviminda T. Ornada. Ich bin 32 Jahre alt und alleinstehend. Ich lebe in Las Navas auf der Insel Samar, die zu den Philippinen gehört. Mein Monatliches Einkommen ist ein Geschenk für eine Tätigkeit, die ich nicht länger als Arbeit bezeichne, wegen der Erfüllung, die es für mich bedeutet Gott zu dienen, indem ich anderen Menschen helfe.

Globalisierung bedeutet für mich, die Welt eins werden zu lassen. Jeder Mensch hat jetzt die Möglichkeit seine Kultur mit anderen zu teilen und fremde Kulturen zu erleben.

Die globale Erwähnung, wie wir sie heute schon erleben bereitet mir Sorgen. Wenn nur alle begreifen würden, dass uns diese Welt nicht gehört! Unsere Kinder haben Besseres verdient.

Was mich glücklich macht, ist wenn ich ein „Dankeschön“ mit einem Lächeln bekomme. Glücklicher macht mich nur noch das Lächeln meiner 4 Monate alten Nichte.

Ich habe kein besonderes Lieblingsessen. Alles was gesund ist und schmeckt ist gut genug für mich.

In meiner Freizeit würde ich gerne häufiger mal ein gutes Buch lesen, aber meistens höre ich dann doch Musik, am liebsten von Josh Groban. Außerdem liebe ich es, Zeit mit meiner niedlichen Nichte zu verbringen.

In der Zukunft sehe ich mich inmitten einer gläubigen Familie mit Kindern, die in einer sicheren Welt aufwachsen können.

Als Katholikin, träume ich davon eines Tages Italien zu besuchen, vor allem möchte ich einmal nach Rom.

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10.08.2010 DW-TV Global Arthur Schorint

· Name: Arthur Schorin
· Beruf: Student
· Land: Russland

Mein Name ist Arthur Schorin, ich bin 21 und lebe in Russland.

Ich studiere jetzt an einer Uni und gehe vereinzelt nur Gelegenheitsjobs nach. Da wird bei einer 3-monatigen Arbeit als Küchenarbeiter, Promoter oder Handy-Verkäufer nicht über die Karrierechancen nachgedacht. Meine Verdienste dagegen schwanken von 150 bis zu 200 Euro monatlich.

Globalisierung bedeutet für mich persönlich eine Verbindung der Weltvölker, eine Vermischung von Weltsprachen, Bräuchen, Toleranz und Hilfe zwischen den Staaten sowie eine Weltwirtschaft, die nur als Synergie und Einheit eine immense Effizienz zeigen kann.

Eigentlich machen mir die Probleme meines Landes die meisten Sorgen - dessen Politik korrupt und nicht an das Volk angepasst ist, dessen Wirtschaft total auf das Öl-Guthaben angewiesen ist und dessen Bevölkerung überhaupt nicht von den Vorständen wahrgenommen wird. Darüber hinaus eskalieren immer öfter Raubüberfälle in den Städten und (besonders) Dörfern Russlands.

Dagegen spielen für mich die Misstände im Nahen Osten, die Weltkatastrophen in Pazifik und die Bank-Insolvenzen, die die Weltwirtschaftskrise ausgelöst haben, nur leider eine zweitrangige Rolle.

Glück ist eine relatives Gefühl, das manchmal von ganz kleinen Dingen ausgelöst werden kann. Darüber hinaus weiß ich nicht, was mich glücklich macht. Vielleicht sind es die Momente von Spaß, Freiheit und Geborgenheit. Vielleicht sind es die Träume für eine bessere Zukunft.

Ich esse gern traditionelle russische Spezialitäten, z.B. Pelmeni, Golubzy, Borsch und Blyny. Und ich mag gern Pizza.

In der Freizeit gehe ich mit meinen Freunden aus. Wir spielen gern Hockey, Fußball und gehen im Sommer an die Seen zum Camping und Baden.

Was meine Zukunft angeht, da will ich gar nicht viel überlegen, aber eines ist klar: Ich will erfolgreich und glücklich sein! Vielleicht klappt ja mein Vorhaben, ein Kleinunternehmen zu gründen.

In Deutschland gibt es mehrere Dutzend Orte, die ich gern mal sehen und näher kennen lernen würde. Ich würde auch gern Österreich, die Schweiz und die Vereinigten Staaten besuchen.

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11.05.2010 DW-TV Global 3000 Utermann

Name: Manfred Utermann
Beruf: Rentner
Land: Mexiko


Ich heiße Manfred Utermann, bin 74 Jahre alt und lebe in Mexiko-Stadt.

Ich bin pensioniert und beziehe eine Rente.

Globalisierung bedeutet für mich Beweglichkeit. Leider hat sie meines Erachtens für den normalen Menschen nur eine geringe Bedeutung. Für Industrie, Wirtschaft und Politik ist sie allerdings sehr wichtig.

Sorgen macht mir, wie der Mensch mit dem Planeten, der ja seine Lebensgrundlage bildet, umgeht.

Glücklich bin ich über meine Gesundheit. Außerdem macht es mich glücklich, wenn ich anderen Menschen helfen und sie beraten kann.

Ich esse gerne Kartoffeln und das nach Möglichkeit jeden Tag.

In meiner Freizeit beschäftige ich mich intensiv mit Menschen, ihren unterschiedlichen Kulturen und Religionen.

Von der Zukunft erwarte ich, dass die Menschheit bald den gesunden Menschenverstand benutzt. Das würde sicher dazu beitragen, viele anstehende Probleme, und das auf jeder Ebene, zu lösen (ich bin ein unverbesserlicher Optimist.)

Ich habe schon viele Länder bereist. Deshalb ist die Wunschliste im Moment leer.

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12.04.2010 DW-TV Global 3000 Zuschauerfoto Robert

Name: Robert Ogan
Beruf: Lehrer
Land: USA


Ich heiße Robert Ogan und ich komme aus Dayton, Ohio, USA. Ich bin Deutsch- und Französischlehrer. Ich verdiene nicht viel Geld, aber ich bin zufrieden. Globalisierung bedeutet für mich, dass sich die Welt in ein kleines Dorf verwandeln wird. Das kann ich mir nicht so leicht vorstellen, denn der Wert der verschiedenen Regionen besteht eben darin, dass die Länder und Völker anders sind. Jede Nation ist ein Baustein in dem Gefüge, das man Weltwirtschaft, Weltkultur oder Weltpolitik nennt. Niemals wird die Welt ein Dorf sein. Und es ist gut so. Die Auffassung, dass zum Beispiel Deutschland nicht so wichtig wie Europa wäre, ist ein Trugschluss. Es macht mir Sorgen, dass die Regierung und die Banken so viel Macht über uns haben, besonders hier in den USA. Es macht mich glücklich, dass ich nicht allein bin. Ich bin auch glücklich, wenn ich dabei bin, eine neue Sprache zu lernen. Ich esse gern mexikanisches Essen (z.B.: Burritos, Parrilladas) und bereite es sogar selber zu. Ich jogge in meiner Freizeit. Ich lese gern Sachbücher. Ich hoffe, dass ich in der Zukunft klüger sein werde. Ich würde gern Island oder die Türkei eines Tages kennenlernen. Eine Reise nach Deutschland ist auch immer gut!

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Name: Eleonora Batsaiewa
Beruf: Studentin
Land: Ukraine


Ich heiße Eleonora Batsaiewa und bin 21 Jahre alt. Ich lebe in Kiew, Ukraine. Ich bin Studentin mit einem regelmäßigen monatlichen Einkommen von 1.200 Ukrainischen Hryvnia, das sind ca. 150 $.

Für mich ist Globalisierung ein Integrationsprozess. Das betrifft die weltweite Entwicklung der ökologischen, politischen und kulturellen Zusammenarbeit. Alles verändert sich und ich mache mir große Sorgen über die Umwelt in der Ukraine genauso wie in der ganzen Welt. Dieses Jahr waren die Niederschläge in meinen Land dreimal so hoch wie normalerweise. Dem Dnepr droht eine ökologische Katastrophe, da Kiews Kläranlage in einem alarmierenden Zustand ist während die Wassermassen mit jedem Tag zunehmen.

Meine Familie und meine Freunde machen mich glücklich. Sie erinnern mich daran, warum ich hier bin und was meine Bestimmung ist.

Ich esse für mein Leben gern frischen Salat, Früchte, Brötchen und Italienische Eiscreme.

Ich bin ein Bewunderer jeder Art von Wassersport, insbesondere Rudern, Schwimmen, Synchronschwimmen. In meiner Freizeit jogge und rudere ich oder gehe ins Kino.

Die Dinge, die ich jetzt tue, werden für meine Zukunft ausschlaggebend sein. Ich glaube, dass sie gut sein wird, weil ich mich meinem Ziel Schritt für Schritt annähere.

Ich war schon in zahlreichen Ländern und möchte gern Italien und Finnland besuchen. Das erste Land fasziniert mich wegen seiner Geschichte und dem Klima, das zweite wegen seiner Natur und seiner Mythen. Aber leben und arbeiten würde ich gern in Frankreich.

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Name: Hans-Gerhard Bude
Beruf: Rentner
Land: Chile


Ich heiße Hans-Gerhard Bude, bin deutscher Rentner und lebe seit dem 26.05.2009 in Santiago de Chile, wo ich vor über vierzig Jahren gearbeitet und gelebt hatte.

Schaue regelmäßig DW-TV, damals hörte ich DW nur im Radio. Habe über 46 Jahre weltweit gearbeitet und jetzt genieße ich die Jahre.

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28.05.2009 DW-TV Global 3000 Foto Zuschrift sharma quer

Name: S. B. Sharma
Beruf: Elektro-Ingenieur
Land: Indien


Ich bin Zuhörer der englischen und Hindi DW-Radioprogramme und Zuschauer von DW-TV. Mein Name ist S. B. Sharma, ich bin 38 Jahre alt uund arbeite als Elektro-Ingenieur für ein internationales Stahlunternehmen. Mit meiner Frau und drei Kindern lebe ich in Jamshedpur. Wir lieben vegetarische Küche, aber wir essen auch Fleisch. Ich verdiene 25.000 Indische Rupien im Monat. Ich bin ein sehr feinfühliger Mensch, ich mag es nicht, wenn Menschen unnötig kritisiert werden.

Meine Eltern sind Bauern und leben auf dem Dorf. Ich bin der Älteste von 3 Brüdern und 2 Schwestern. Da ich der erste in meiner Generation mit einem festen Job bin, liegt die gesamte Verantwortung für die Familie allein bei mir. Ich habe für die Erziehung meiner Brüder gesorgt, bis sie ihren technischen Abschluss hatten. Jetzt arbeiten sie für eine staatliche Organisation. Meine Schwestern sind verheiratet und leben in ihrem eigenen Haus.

Globalisierung ist für mich das Verbreiten von Wissen, Wissenschaft und Technologie, von Bildung und Arbeitsplätzen. Sie ermöglicht ein Leben unabhängig von Ländergrenzen, zum Vorteil aller. So sollte z.B. die Ausbildungsqualität, wie man sie in Deutschland, Großbritannien und den USA hat, auch den Indern zugänglich werden.

Mir macht es Sorgen, wie die Aufgabenbereiche des Menschen immer weiter eingeschränkt werden, wie sie auf der ganzen Welt in der Zukunft leben werden und wie sie das Geld verdienen sollen, um ihre Familien zu ernähren. Die Welt ist voller Probleme und Brennpunkte, wie Sie es auch in Ihrem Programm zeigen. Die sozio-ökonomischen Probleme des einfachen Mannes müssen prominent gemacht werden. Dazu gehören die globale Wasserknappheit, Analphabeetismus, wachsende Slums und Arbeitslosigkeit. Es gibt so viele greifbare Probleme, die alle unter diesem Oberbegriff zusammengefasst werden können.

Glücklich macht es mich, wenn ich jemandem geholfen habe und ihm damit ein Lächeln auf das Gesicht zaubern konnte. In meiner Freizeit lese ich Bücher oder gehe gemeinnütziger Arbeit nach.

Wenn ich die Chance bekäme, würde ich Deutschland besuchen. Mich interessiert die deutsche Variante des Familienunternehmens. Ich möchte erfahren, wie man sich dort so erfolgreich organisiert und dieses Konzept dann bei uns umsetzen, zum Vorteil der Menschen in Indien.