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Unser Gast vom 31.10.2010 Benjamin von Stuckrad-Barre, Autor

„typisch deutsch“ - Moderator Hajo Schumacher spricht mit Benjamin von Stuckrad-Barre über Phobien, Politik und Printmedien.

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Der Journalist und Autor Benjamin von Stuckrad-Barre gilt als enfant-terrible des deutschen Literaturbetriebs. Mit seinen exaltierten und dandyhaften Auftritten polarisiert er die Kulturszene.

Geboren wurde Stuckrad-Barre am 27. Januar 1975 in Bremen, als viertes und jüngstes Kind einer Pastorenfamilie. Nach dem Abitur in Göttingen studierte er zunächst Germanistik in Hamburg, brach das Studium jedoch bald ab. Er jobbte als freier Redakteur für verschiedene Print- und TV-Magazine, bevor er 1998 im Alter von 23 Jahren mit seinem Debüt-Roman „Soloablum“ einen Bestseller landete. Es folgten insgesamt zehn Bücher, mit zum Teil hohen Auflagen. Doch der rasche Ruhm hatte massive Auswirkungen auf sein Privatleben. Nach einer gescheiterten Beziehung flüchtete er in Drogen und Alkohol und erkrankte an einer Depression. Nach mehreren Therapien und einigen Jahren in der Schweiz lebt er seit 2006 wieder in Berlin. Der heute 35-Jährige gilt als exakter Beobachter und Chronist des öffentlichen Lebens in Deutschland. Sein unorthodoxer Schreibstil ist angelehnt an den „new journalism“ amerikanischer Prägung, im Grenzbereich zwischen Literatur und Journalismus.

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