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Unser Gast vom 25.07.2010 Sol Gabetta, Cellistin

Moderator Hajo Schumacher spricht mit Sol Gabetta über die Ware Kunst, Wunderkinder und Wahrnehmungsstörungen.

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Die preisgekrönte argentinische Cellistin Sol Gabetta ist ein Shooting-Star der klassischen Musik-Szene. Die Absolventin der Berliner Musikhochschule Hanns Eisler gehört inzwischen zu den gefragtesten Solistinnen weltweit.

Sol Gabetta wurde 1981 im argentinischen Córdoba als jüngstes von vier Kindern geboren. Die Eltern erkannten früh die Begabung der Tochter und unterstützten sie nach Kräften.

Zunächst begann sie im Alter von drei Jahren mit dem Geigenspiel. Doch bereits mit viereinhalb bekam sie ein kleines Kindercello aus Japan. Mit acht Jahren erhielt sie in Buenos Aires, das 800 km von Córdoba entfernt liegt, alle zwei Wochen Cellounterricht, wohin sie der Vater mit dem Auto fuhr. Im selben Jahr gewann Sol Gabetta auch ihren ersten Cello-Wettbewerb in Argentinien. Um das Talent weiter zu fördern siedelte die Familie nach Europa über. Nach Stationen in Madrid, Basel und Berlin lebt die gefeierte Cellistin heute in der Nähe von Basel, dort hat sie auch eine Professur für Musik. Nebenbei gründete Sol Gabetta ein eigenes Kammermusikfestival im über 800 Jahre alten Kloster Olsberg bei Basel, das seither jeden Sommer stattfindet.

Schon während ihres Studiums trat sie gemeinsam mit bekannten Orchestern auf. Zum großen Karrieresprung wurde ihr Auftritt mit den Wiener Philharmonikern beim Luzern-Festival im September 2004. Seither ist die Ausnahme-Cellistin in den großen Konzertsälen der Welt zuhause. Im Frühjahr 2010 erscheint ihr sechstes Album.

(Wiederholung vom 31.01.2010)

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