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Unser Gast vom 21.11.2010 Doris Dörrie, Regisseurin und Autorin

„typisch deutsch“ - Moderator Hajo Schumacher spricht mit Doris Dörrie über Ziele, Zen und Zelluloid.

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Doris Dörrie ist die erfolgreichste und vermutlich auch produktivste Regisseurin Deutschlands. Über 20 Filme hat die 54-Jährige bisher realisiert und dafür alle wichtigen deutschen Filmpreise bekommen.

Geboren wurde Doris Dörrie 1955 in der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover. Nach einem zweijährigen Film- und Theaterstudium in den USA kehrt sie 1975 zurück nach Deutschland. Zunächst dreht sie mehrere Dokumentarfilme und ab 1981 auch Spielfilme. Bereits mit ihrem ersten Kinofilm „Mitten ins Herz“ vertritt sie Deutschland bei den Filmfestspielen in Venedig. Ihren großen internationalen Durchbruch hat sie 1986 mit der Beziehungs-Komödie „Männer.“ Dieser Film lockt alleine 5 Mio. Deutsche ins Kino und macht auch Hollywood auf die Regisseurin aufmerksam. Doch sie zieht es vor, in Deutschland zu arbeiten, um nicht den Zwängen amerikanischer Großproduktionen ausgesetzt zu sein. In ihren Stoffen setzt sich die Filmemacherin immer wieder mit den Beziehungsgeflechten deutscher Wohlstandsbürger auseinander. Als ihr erster Mann 1996 bei gemeinsamen Dreharbeiten stirbt, vertieft das ihr Interesse am Buddhismus. Tod, Trauer und Abschied aber auch die Suche nach Sinn und Spiritualität fließen nun verstärkt in ihre Arbeiten ein. Immer wieder zieht es sie deshalb auch nach Japan. Drei ihrer Filme spielen dort. Heute lebt die gebürtige Norddeutsche im Allgäu und empfindet ihre bayerische Wahlheimat als Zuhause.

(Wiederholung vom 07.03.2010)

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