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Unser Gast vom 20.03.2011 Tim Mälzer, Fernsehkoch

„typisch deutsch“-Moderator Hajo Schumacher spricht mit Tim Mälzer über Ernährung, Erschöpfung und Ersatzteile.

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Temperamentvoll, schrill, unangepasst - so setzt sich Tim Mälzer gern in Szene. Der 40-jährige ist einer der populärsten Fernsehköche Deutschlands, seit er 2003 mit der täglichen Kochshow „Schmeckt nicht, gibt’s nicht“ auf Sendung ging. Mittlerweile gibt es mehrere Nachfolgeshows, es gibt Mälzer Kochbücher, Mälzer Brot, Mälzer Messer. Doch Kochen gelernt hat der im norddeutschen Elmshorn geborene Tim Mälzer eigentlich nur, weil er Hoteldirektor werden wollte.

Ein Hotel hat er bis heute nicht eröffnet, dafür mehrere Restaurants. Von 2002 bis 2007 setzt er im "Weissen Haus" in Hamburg seine Kochphilosophie um: unkomplizierte Gerichte, lockerer Umgangston, jeder Gast sollte sich wohlfühlen. Sein jüngstes Baby ist die „Bullerei“ im Hamburger Schanzenviertel, einem links-alternativen Szenebezirk. Lange galt Tim Mälzer als junger Wilder unter Deutschlands TV-Köchen. Er wurde als deutsches Pendant zum Briten Jamie Oliver gefeiert, mit dem er befreundet ist. Kein Angebot ließ er anbrennen, keine Bühne ließ er aus. 2006 erlitt Tim Mälzer einen Zusammenbruch, die Diagnose: Burnout Syndrom. Heute geht er das Geschäft mit der Küche etwas ruhiger, aber noch genau so leidenschaftlich an. So engagiert er sich bei einem Schulküchenprojekt, um Kindern den Spaß am Kochen so früh wie möglich zu vermitteln. Entspannen kann er, typisch deutsch, beim Autofahren – in seinem Ford Mustang von 1968.

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