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Unser Gast vom 14.02.2010 Beatrice von Weizsäcker, Juristin und Journalistin

Moderator Hajo Schumacher spricht mit Beatrice von Weizsäcker über Volksvertreter, Vertrauensverlust und Vater-Tochter Beziehungen.

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Mit ihrem Buch „Warum ich mich nicht für Politik interessiere“ hat Beatrice von Weizsäcker im Herbst 2009 deutschlandweit für Gesprächsstoff gesorgt. Tatsächlich ist die Tochter von Altbundespräsident Richard von Weizsäcker alles andere als ein unpolitischer Mensch. Von den politischen Parteien ist die promovierte Juristin allerdings enttäuscht. Deren Vertretern, den Politikern, wirft sie vor, die Parteiräson allzu oft über das Gemeinwohl zu stellen.

Beatrice von Weizsäcker ist in Essen geboren und mit drei Brüdern als einzige Tochter von Richard und Marianne von Weizsäcker aufgewachsen. Sie ist auch die einzige unter den Geschwistern, die dem Vater beruflich nacheifert. Wir er studiert sie Jura, übernimmt Funktionen in Stiftungen und der evangelischen Kirchentagsbewegung.

Anders als der Vater wird sie Journalistin und anders als bei ihm käme Politik als Beruf für sie nicht in Frage - zumindest nicht auf parteipolitischer Ebene.

Denn Parteien betrachtet Beatrice von Weizsäcker skeptisch. Zuviel Machtanspruch, zu wenig Sinn fürs Gemeinwohl wirft die 51-Jährige Parteipolitikern vor. Deshalb fordert sie mehr direkte Demokratie in Deutschland durch Volksentscheide und mehr Einfluss darauf, welche Abgeordneten ins Parlament einziehen dürfen.

Auch davon handelt ihr Buch. Und sie erzählt darin von Menschen, die sich abseits der Parlamente engagieren und einmischen - so wie sie selbst.

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