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Unser Gast vom 13.11.2011 Klaus Doldinger, Jazzmusiker und Komponist

„Typisch deutsch“ - Moderator Hajo Schumacher spricht mit Klaus Doldinger über Das Altern, Altsaxofone und Aufsichtsratsposten.

Der 75-jährige Saxofonist hat bis heute über 50 Platten eingespielt, die in über 50 Jahren seiner Arbeit entstanden sind. Die meisten kennen seine Musik, selbst wenn sie keinen Jazz hören. Denn neben seinen Konzertauftritten arbeitet Doldinger auch als Komponist für Film und Fernsehen. Kinoklassiker wie „Das Boot“ oder „Die unendliche Geschichte“ wurden von ihm musikalisch untermalt. Auch für den „Tatort“, das Flagschiff der deutschen Krimiserien, schrieb er die Erkennungsmelodie, dazu 2000 weitere Kompositionen.

Geboren wurde Klaus Doldinger 1936 in Berlin. Während des Krieges lebte er mit seinen Eltern eine Zeit lang in Wien. 1945 floh die Familie ins bayerische Schrobenhausen, wo ein Onkel lebte. Dort hörte der damals Neunjährige erstmals den Klang einer amerikanischen Big Band. Für den jungen Klaus Doldinger, der bis dahin nur deutsche Schlager und Marschmusik kannte, wurde der Glenn-Miller Sound zu einem Erweckungserlebnis. Für ihn war Jazz damals die Musik der Befreier und der Freiheit.

Bereits während seiner Gymnasialzeit ab 1947 in Düsseldorf besuchte Doldinger das Robert-Schumann-Konservatorium, wo er Klavier, Klarinette, Harmonielehre und Musiktheorie studierte. In der Anfangszeit probierte er sich noch in verschiedenen Instrumenten aus, u.a. Klarinette und Piano, ehe er das Saxophon für sich entdeckte. Noch immer gibt der 75-Jährige über 50 Konzerte im Jahr.

Klaus Doldinger lebt seit 1968 auf einem Bauernhof im bayerischen Icking. Er ist seit über 50 Jahren mit seiner Frau Inge verheiratet. Die beiden haben drei Kinder und sechs Enkel.

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