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Unser Gast vom 12.06.2011 René Kollo, Operntenor und Konzertsänger

„typisch deutsch“-Moderator Hajo Schumacher spricht mit René Kollo über Arien, Abgötter und Architektur.

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René Kollo wird im November 1937 in Berlin geboren. Schon sein Vater Willi Kollo und sein Großvater Walter Kollo sind musikalisch erfolgreich und prägen als Komponisten und Textdichter mit ihren Liedern und Operetten die Berliner Musiklandschaft zwischen den 1920er und 1950er Jahren.

Obwohl er zunächst nicht an eine musikalische Karriere denkt, sondern lieber Kameramann, Fotograf oder Schauspieler werden möchte, verdient René Kollo sein erstes Geld als Schlagzeuger einer Dixie-Band. 1961 landet er mit der deutschen Version des Evergreens „Hello, Mary Lou“ als Schlagersänger einen Hit. Die Begegnung mit der Gesangslehrerin Elsa Varena stellt die Weichen für seine Karriere im ernsten Fach. Sie erkennt seine Begabung und begeistert ihn für die Klassik. 1969, mit 28 Jahren, debütiert René Kollo bei den Richard-Wagner-Festspielen in Bayreuth. Mit den Opern Wagners reift Kollo von da an zum Weltstar. Er arbeitet mit legendären Dirigenten wie Herbert von Karajan, Leonard Bernstein oder George Solti. Das Künstlerleben fordert privat allerdings seinen Tribut, zwei Ehen des vierfachen Vaters scheitern, für die Familie bleibt neben der Karriere zu wenig Zeit.

Zwischen Auftritten und Proben füllt er die Wartezeit mit Schreiben. Drei Bücher hat der Opernstar bisher verfasst. Nach seiner Autobiografie und einem Buch über deutsche Geschichte erscheint jetzt ein Psychokrimi, mit dem René Kollo auf einer musikalischen Lesereise durch Deutschland tourt.

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