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Unser Gast vom 07.09. 2008

Kai Wiesinger, Schauspieler und Dokumentarfilm-Regisseur

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Geboren wurde Kai Wiesinger am 16. April 1966 als Sohn eines Journalistenpaares in Hannover. Seine Eltern förderten früh das Talent des Sohnes. Noch während er das Gymnasium besuchte, ermöglichten sie ihm neben Musikstunden auch privaten Schauspielunterricht.

Nach dem Abitur machte Kai Wiesinger zunächst Zivildienst. Er arbeitete in dieser Zeit als Rettungssanitäter. Seine Schauspielerausbildung erfolgte an einer privaten Schauspielschule in München.

Seine erste Rolle auf der Bühne spielte der angehende Schauspieler am Münchner Teamtheater 1990 – als Harold in dem Theaterstück "Harold&Maude". Danach arbeitete er mit einer eigenen Theatergruppe. Sein Leinwanddebüt folgte 1991 in Sönke Wortmanns Film "Kleine Haie". Die Filmrolle als prüfungsängstlicher Schauspieler brachte ihm auf Anhieb den "Bayerischen Filmpreis als bester Darsteller. Es folgten immer mehr Filmengagements. (u.a.: "Der bewegte Mann", 1994 Sönke Wortmann; "Stadtgespräch", 1995, Rainer Kaufmann und "14-Tage Lebenslänglich" 1996, von Roland Suso Richter. Für diesen Film bekam er zum zweiten Mal den Bayerischen Filmpreis). Die Arbeit am Theater verlor für den Schauspieler in Folge immer mehr an Bedeutung.

1997 erhielt er für Dana Vavrovas Regiedebut "Hunger – Sehnsucht nach Liebe" (1996) zum dritten Mal den bayerischen Filmpreis.

Weitere wichtige Filmrollen: Comedian Harmonists (Josef Vilsmaier 1997); Nichts als die Wahrheit (1999) Hier spielt er den Verteidiger des ehemaligen KZ-Arztes Josef Mengele (gespielt von Götz George).

Nachdem Kai Wiesinger lange Zeit das Fernsehen als zweitrangiges Medium betrachtet und Rollen in Fernsehproduktionen ausgeschlagen hatte, lies er sich zunehmend auch auf Fernsehfilme ein. In vielen großen Produktionen der letzten Jahre spielte er mit. (U.a.: "Dresden", 2006 oder "Die Gustloff", 2008) Dieser Gesinnungswandel war jedoch nicht nur der Erkenntnis geschuldet, dass viele Fernsehfilme in Deutschland auf sehr hohem Niveau umgesetzt werden, sondern auch der Notwendigkeit, weil ihm letztlich zu wenig attraktive Kinostoffe angeboten wurden.

Neben seiner Arbeit als Schauspieler betreibt Kai Wiesinger seit 1999 gemeinsam mit seiner Frau die Produktionsfirma "Arranque Filmproduktion". Hier produziert er vorrangig Dokumentarfilme. U.a. Eruv the Wire. Zuletzt eine Dokumentation über sieben Ehepaare.

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