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Unser Gast vom 03.01.2009 Titus Dittmann, Unternehmer und Skateboard-Pionier

Moderator Hajo Schumacher spricht mit Titus Dittmann über große Sprünge, Spenden und Skateboards.

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Titus Dittmann gilt als „Vater der deutschen Skateboard-Szene“. Er hat Skateboard fahren von einem Nischensport zum massentauglichen Trendsport gemacht. Cool und jugendlich sein ist für den Unternehmer das Geschäftsprinzip. Trotz seiner 61 Jahre wird er von vielen Jugendlichen verehrt.

Geboren wurde Titus Dittmann am 8. Dezember 1948 in Kirchen an der Sieg, im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Zunächst arbeitete er als Lehrer für Sport und Geographie. Als er im heimischen Münster das erste Skateboard erblickte fing er sofort Feuer. Er baute das Skateboard fahren in den Sportunterricht ein und beschaffte seinen Schülern in Amerika die ersten Rollbretter. Bald wurde daraus ein einträgliches Geschäft und sein Vorname „Titus“ das Markenzeichen für die deutsche Skater-Gemeinde. Schließlich gab er den Lehrerberuf ganz auf und betrieb fortan seine „Jugendarbeit“ als Unternehmer.

Mit dem Börsenhype 2000 wollte er als Aktiengesellschaft noch höher hinaus. Doch nach dem Crash 2002 folgte der jähe Absturz. Er musste sein gesamtes Hab und Gut verpfänden, um sein Unternehmen zurück zu kaufen. Heute ist alles eine Nummer kleiner, aber Titus Dittmann schreibt wieder schwarze Zahlen. Deshalb kann sich der 61 mehr seinen Hobbys widmen: Rennauto fahren, Fallschirm springen oder für Jugendliche in Afghanistan mit seiner Stiftung Skate-Aid eine Skaterschule bauen.

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