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Unser Berlin – Christian und Doris Müller aus Buenos Aires, Argentinien

Bundesland Berlin

Dem Himmel so nah – auf den Dächern Berlins

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Christian und Doris Müller aus Buenos Aires aus Argentinien besuchen Berlin. Das Ehepaar ist vor 12 Jahren von Deutschland nach Südamerika ausgewandert, jetzt sind sie als Touristen in Deutschland unterwegs und besuchen dabei auch die Hauptstadt.

In Berlin ist der Sitz des Fernsehens der Deutschen Welle. Als begeisterte Zuschauer wollten Christian und Doris Müller natürlich gern einmal das Studio von hin & weg besuchen. Bevor es aber ins Studio ging, wurde ihnen erst einmal der Blick von Dach des Sendegebäudes der Deutschen Welle gezeigt.

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Die Aussicht war grandios, und Christian und Doris Müller waren sehr beeindruckt. Danach besichtigten sie das Studio und erhielten einen kleinen Einblick in die Welt des Fernsehmachens bei DW-TV. DW-TV ist das internationale Fernsehen der Deutschen Welle und seit 1992 weltweit zu empfangen.

Das Programm wird in Berlin produziert, über Satelliten ausgestrahlt und auf allen Kontinenten verbreitet. hin & weg ist das Reisemagazin bei DW-TV und berichtet über Deutschlands schönste Orte und Landschaften.

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Vom Dach der Deutschen Welle hatten Christian und Doris Müller auch in Richtung Westen gesehen und die Gebäude um den Checkpoint Charlie entdeckt. Der Checkpoint Charlie war ihre nächste Stadion in Berlin. Denn Christian und Doris Müller konnten sich noch gut daran erinnern, wie sie 1990 das erste Mal mit dem Auto diesen ehemaligen Grenzübergang überquert hatten. Auch heute noch ist dieser Ort ein bedeutendes Denkmal deutscher Geschichte.

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Zehn Tage nach dem Abriegeln der Berliner Grenze am 13. August 1961 durften ausländische Touristen, Diplomaten sowie das Militärpersonal der Westalliierten Ostberlin nur noch über den Grenzübergang Bahnhof Friedrichstraße betreten. Da es keinen besonderen Übergang in Berlin für diese Personen gab, richteten die westlichen Alliierten den Übergang in der Friedrichstraße/Ecke Kochstraße als dritten innerdeutschen Kontrollpunkt ein – den Checkpoint Charlie.

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Checkpoint Charlie – Berlin's bekanntester Übergang – wurde am 22. Juni 1990 abgerissen. Das ehemalige Wachhaus der westlichen Alliierten befindet sich heute im Alliiertenmuseum, eine Kopie der Kontrollbaracke wurde am 13. August 2000 eingeweiht.
Checkpoint Charlie war neben der Glienicker Brücke der bekannteste Grenzübergang in Berlin. Die Atmosphäre des Kalten Krieges war an kaum einen anderen Ort so zu spüren wie hier. Doch von Schlagbäumen, Schikanen und Wachtürmen ist heute nichts mehr zu sehen. Einzig und allein eine Nachbildung des Wachhäuschens erinnert an diese frostige Nahtstelle des Kalten Krieges.

Checkpoint Charlie zählt heute zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Neben dem Kontrollpunkt kann man das Mauermuseum in der Nähe besuchen.

Christian und Doris Müller fanden das "Trabi-Denkmal" imposant und auch die Bilderstele, die auf der einen Seite einen amerikanischen und auf der anderen einen russischen Soldaten zeigt.

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Ihre Berlinbesichtigung hatten Christian und Doris Müller ja bereits mit einem Blick aus luftiger Höhe begonnen, jetzt ging es wieder nach oben auf die Panorama-Plattform am Potsdamern Platz. Im so genannten Kollhoff-Gebäude direkt am Potsdamer Platz – zu erkennen an seiner roten Klinkerverkleidung – kann man mit dem schnellsten Fahrstuhl Europas gegen Gebühr auf eine Panorama-Plattform gelangen, die bei entsprechendem Wetter einen phantastischen Rundumblick auf Berlin erlaubt.

Der Potsdamer Platz zählt ohne Zweifel zu den schönsten und modernsten Plätzen in Berlin. Mit einer Mischung aus innovativer und zeitloser Architektur wurde erfolgreich an die Glanzzeit der "goldenen" Zwanziger Jahre angeknüpft.

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Der eigentliche Potsdamer Platz war einst eine Straßenkreuzung, die sich nach dem Bau des Potsdamer Bahnhofes zu einem der verkehrsreichsten Plätze Europas entwickelte und zum Synonym für das pulsierende Leben der Hauptstadt wurde. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Platz schwer zerstört. An der Schnittstelle zwischen amerikanischem, britischem und sowjetischem Sektor liegend und von der Mauer durchschnitten, verödete die Brachfläche zum Niemandsland im Herzen der Stadt.
Nach dem Fall der Mauer wurde das Areal um den Potsdamer Platz zur größten Baustelle Europas. Zwischen 1993 und 1998 entstand auf dem DaimlerChrysler gehörenden Gelände ein völlig neues Quartier mit Bürogebäuden, Geschäften, Hotels, Wohnungen und Restaurants.

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Natürlich haben Christian und Doris Müller von Panorama-Plattform aus auch das Brandenburger Tor gesehen. Das ist ihre nächste Station.

Das monumentale Brandenburger Tor kann auf eine rund 200jährige Geschichte zurückblicken. War es bis zum Jahre 1989 ein Symbol für die Teilung Berlins und Deutschlands, ist es heute ein Nationalsymbol für die Einheit und somit eines der berühmtesten Wahrzeichen der Stadt.

Kaum ein Berliner Bauwerk kann sich in Sachen Symbolkraft mit ihm messen: Das 1788 bis 1791 von Carl Gotthard Langhans erbaute Brandenburger Tor ist das letzte erhaltene Stadttor Berlins - und war fast 30 Jahre von der Mauer verschlossen.

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Während der Teilung Deutschlands fristete das Brandenburger Tor fast drei Jahrzehnte ein isoliertes Dasein, stand aber trotzdem im Brennpunkt der Weltöffentlichkeit. Am 22. Dezember 1989 erfolgte unter dem Jubel von mehr als 100.000 Menschen die Öffnung des Tores. Die Quadriga wurde aber durch die Vereinigungsfeiern, vor allem in der Sylvesternacht 1989/90, so stark beschädigt, dass sie zwei Jahre später restauriert werden musste.

Christian und Doris Müller genießen die Blaue Stunde, die Zeit der Dämmerung zwischen
Sonnenuntergang und nächtlicher Dunkelheit, für einen letzten schönen Blick auf Berlin. Sie haben einen wundervollen Überblick über die Stadt bekommen und werden mit diesen unvergesslichen Erinnerungen weiter durch Deutschland reisen.

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