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Welt

Unicef-Bericht: Kinder in Not

Alle fünf Sekunden stirbt laut Unicef weltweit ein Kind, Millionen Kinder werden ausgebeutet oder diskriminiert. Mit seinem neuesten Bericht fordert das UN-Kinderhilfswerk mehr Engagement für Kinder weltweit.

Noch immer sterben jährlich 6,6 Millionen Kinder an vermeidbaren Krankheiten. Als vor 25 Jahren die UN-Kinderrechtskonvention verabschiedet wurde, waren es noch fast doppelt so viele. Dies sei zwar ein großer Erfolg, so Unicef. Gleichzeitig mahnt das UN-Kinderhilfswerk an, dass die Entwicklung viel zu langsam sei.

Die UN-Sonderbeauftragte zu Gewalt gegen Kinder, Marta Santos Pais, forderte, den Schutz von Kindern vor Gewalt als zentralen Bestandteil der internationalen Entwicklungsagenda nach 2015 aufzunehmen. Dem Unicef-Bericht zufolge ereignen sich 90 Prozent der gewaltsamen Todesfälle von Kindern und Jugendlichen allerdings in nicht-kriegerischen Situationen.

Als weitere Bereiche, in denen Kindern ihre Rechte vorenthalten werden, nannte Unicef Zwangsheiraten und sexuelle Gewalt. So sei etwa weltweit jedes dritte Mädchen unter 18 Jahren von früher und erzwungener Heirat betroffen. Einige von ihnen seien noch nicht einmal sieben Jahre alt. Mehr als 150 Millionen Mädchen und 73 Millionen Jungen würden jedes Jahr Opfer sexueller Gewalt.