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Ostmitteleuropa

Ungarns Opposition wirft Regierung Vernachlässigung der Auslandsungarn vor

- Heftige Debatte im Parlament

Budapest, 5.6.2002, BUDAPESTER ZEITUNG, deutsch

Angesichts der Gedächtnisfeiern zur Umsetzung der Trianon-Verträge vor 72 Jahren kam es gestern im Parlament zu heftigen Debatten zwischen der Opposition und der Regierung. Die neue Regierung musste sich den Vorwurf gefallen lassen, die Ungarn, die durch die Abtrennung im Jahre 1920 zu angrenzenden Staaten kamen, politisch zu vernachlässigen. Eines der Hauptziele der ungarischen Außenpolitik müsse die grenzübergreifende enge Arbeit mit den ethnischen Ungarn sein, erklärte Istvan Balsai, MDF, (Ungarisches Demokratisches Forum - MD)). Der neue Außenminister Laszlo Kovacs beschwichtigte die Diskussion mit seinem Standpunkt, dass die Akzeptanz der damaligen Ereignisse für das heutige Ungarn von großer Bedeutung sei. Die Tatsache, dass ein Viertel der Ungarn heute außerhalb der Staatsgrenzen leben, müsste hingenommen werden. Die Aufgabe jeder ungarischen Regierung müsse die Unterstützung seiner Landsleute jenseits der Grenzen sein. (fp)

  • Datum 06.06.2002
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