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Ostmitteleuropa

Ungarn: Gröbster Preisanstieg überstanden

- Grundnahrungsmittel nach EU-Beitritt stark verteuert

Budapest, 15.7.2004, PESTER LLOYD, deutsch

Wie vom Markt erwartet, ist die Inflationsrate im Juni leicht auf 7,5 Prozent zurückgegangen. Gegenüber dem Vormonat erhöhten sich die Preise nur noch um 0,1 Prozent, vermeldete jetzt das Statistische Amt. Nachdem im Mai hauptsächlich die Lebensmittelpreise eine unangenehme Überraschung besorgt hatten, stiegen diese seither ebenfalls nur noch um 0,1 Prozent. Allerdings bleibt dieses Verbrauchssegment unbeständig – für Nahrungsmittel müssen die Ungarn heute durchschnittlich 7,8 Prozent mehr als vor einem Jahr bezahlen, für Mehl jedoch 32 Prozent, für Eier 25 Prozent, für Zucker 21 Prozent, für Brot 17 Prozent und für Schweinefleisch 15 Prozent mehr. Auch das Naschen von Süßwaren, die Inanspruchnahme der öffentlichen Essenversorgung sowie der Besuch von Restaurants knöpfen den Magyaren zweistellig höhere Beträge als Mitte 2003 ab. Eine ähnliche Streuung ergibt sich bei Dienstleistungen, die durchschnittlich um 7,6 Prozent teurer wurden. Aus dieser Reihe ragen Kanalisationsgebühren (+19 Prozent), öffentlicher Nahverkehr (+16 Prozent), Müllabfuhr (+15 Prozent), Bildung (+14 Prozent), Nebenkosten in Gemeinschaftshäusern (+13 Prozent), Kabelfernsehgebühr (+12 Prozent) und Wasserversorgung (+11 Prozent) heraus. Für Strom zahlten die Ungarn im Juni 2004 wiederum 22 Prozent mehr als vor einem Jahr, für Gas 18 Prozent und für Fernwärme 13 Prozent mehr, Tabakwaren wurden um 17 Prozent teurer. (fp)

  • Datum 15.07.2004
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