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Europa aktuell

Ungarn: die schleichende Vergiftung

Für Ungarn ist das Problem so alt wie ungelöst: Rund zwei Millionen Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser, vor allem im Südosten des Landes.

Aufgrund natürlicher Vorkommen enthält das Grundwasser in verschiedenen europäischen Ländern Schwermetalle. Ungarn, Serbien und Kroatien sind besonders stark betroffen. Doch gerade in Ungarn können es sich viele klamme Kommunen nicht leisten, tiefer liegende Wasserschichten anzubohren.

Future Now Projekt Arsen Bild 10 Wasser in Reagenzgläsern Bangladesch, Noa Para 13.10.2010 Birgitta Schülke, DW

Seit Jahren fordert die EU, das Grundrecht auf sauberes Wasser endlich umzusetzen. Doch auch die Bürgermeister der betroffenen Ortschaften und die Regierung des Landes sehen lieber weg, als nach einer Lösung zu suchen.