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Kultur

UNESCO empfiehlt Tunnel für Dresden

Dresden soll statt der geplanten Elbbrücke einen Tunnel bauen, um das Elbtal als UNESCO-Welterbe zu erhalten. Das empfiehlt ein internationales Expertenteam, das im Auftrage der UNESCO das Projekt in Dresden begutachtet hatte. Der Tunnel würde weniger in die Landschaft eingreifen, heißt es in einem Bericht, den die UNESCO den deutschen Behörden und den 21 Mitgliedern des Komitees für das Welterbe übermittelte. "Die Identifizierung einer Alternative zur aktuellen Brücke ist eine wertvolle Gelegenheit, das Elbtal in Dresden zu bewahren", sagte die Präsidentin des Komitees, Christina Cameron, nach einer UNESCO-Mitteilung vom Freitagabend in Paris.

Das Komitee will das Projekt der Elbquerung auf seiner Tagung im Juli in Quebec in Kanada erneut behandeln. 2007 hatte es beschlossen, das Dresdner Elbtal von der Liste des Welterbes zu streichen, wenn der Brückenbau den einmaligen Wert des Tales beeinträchtigen würde. Nach der Empfehlung der Experten erklärte UNESCO-Generaldirektor Koichiro Matsuura am Freitag: "Ich bin überzeugt, dass konstruktive Konsultationen folgen werden, die es erlauben, die Kulturlandschaft des Elbtals bei Dresden zu erhalten."