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Ostmitteleuropa

Unerfüllte Hoffnungen

Polen kann sich Rückgabe privaten jüdischen Eigentums noch nicht leisten (Warschau, den 13.11.2001 PAP, poln.)

(Volltext) "'Die Hoffnung der Juden auf Rückerhalt jüdischen Eigentums wird nicht erfüllt werden können', erklärte Polens Außenminister Wlodzimierz Cimoszewicz nach einer Begegnung mit führenden Persönlichkeiten des American Jewish Committee am Montag (12.11.) auf einer Pressekonferenz. Cimoszewicz sagte, die derzeitige finanzielle Lage Polens mache es nicht möglich, die Frage des jüdischen Eigentums, das während der Zeit des Kommunismus konfisziert worden ist, zu lösen. Bei dem Treffen sei es auch um die Unterstützung der polnischen Regierung für das Museum Jüdischer Geschichte in Polen gegangen, so Cimoszewicz.

Im März hatte Präsident Aleksander Kwasniewski sein Veto gegen eine Gesetzesvorlage eingelegt, nach der enteignete Personen, darunter Juden, die vor der kommunistischen Verfolgung geflohen sind, entschädigt werden sollten.

Nach der Verabschiedung des Gesetztes über die Rückgabe kommunalen jüdischen Eigentums 1997 in Polen sind jüdische Gruppen in den Vereinigten Staaten um die Rückgabe ihres persönlichen Eigentums bemüht." (TS)

  • Datum 14.11.2001
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  • Permalink http://p.dw.com/p/1N04
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