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Und jetzt... Hans-Joachim Watzke SPEZIAL

Nach der fantastischen Meistersaison 2010 / 2011 tut sich der BvB derzeit ein wenig schwer. Nach dem 8. Spieltag liegt die Borussia nur auf Rang 6 und in der Champions League gabs bislang nur ein einziges Pünktchen.

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Hans-Joachim Watzke, Geschäftsführer von Borussia Dortmund

Aber in Dortmund sieht man die Lage gelassen. Der Verein ist finanziell gut aufgestellt, der Kader exzellent besetzt und der Trainer genau der richtige. Vorbei sind die Zeiten als der Verein kurz vor dem Konkurs stand, als die Übungsleiter im Rhythmus der Jahreszeiten wechselten, als die Mannschaft eine bessere Söldnertruppe war und immer gegen den Abstieg spielte. Hans-Joachim Watzke hat das auf und ab des Traditionsvereins hautnah miterlebt. Dem Dortmunder Clubchef ist es auch letztendlich zu verdanken, dass der BvB 2005 noch finanziell gerettet werden konnte. Überhaupt sieht Watzke das Finanzgebaren im internationalen Fußball sehr kritisch. Die englische Premier League, die spanische Primera Division und die italienische Seria A schieben Milliarden-Schulden vor sich her, von Chancengleichheit in internationalen Wettbewerben kann keine Rede mehr sein. Das sogenannte Financial Fair Play, die Einführung einheitlicher, transparenter Finanzstandards auf Clubebene, hat die UEFA gerade auf 2015 verschoben. Fußball ist immer mehr ein unfaires Geschäft. Dortmund und die deutsche Bundesliga gelten im internationalen Vergleich als grundsolide, hier stimmen die wirtschaftlichen Verhältnisse. Und Hans-Joachim Watzke kämpft auf allen Ebenen dafür, dass die Chancengleichheit auch im internationalen Fußballgeschäft wieder hergestellt wird….

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