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Kultur

Und am Ende siegt das Gute ...

Auch zum 40-jährigen Jubiläum gibt es für James Bond keine Atempause. In "Stirb an einem anderen Tag" muss der "Geheimagent Ihrer Majestät“ einen Verräter finden und einen Krieg von katastrophalen Ausmaßen verhindern.

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Geheime Mission in Berlin: Halle Berry und Pierce Brosnan bei der Bond-Premiere

Das neue Bond-Abenteuer ist ab dem 28. November in den deutschen Kinos zu sehen. Am Vorabend war bei der Premiere in Berlin hoher Besuch aus internationalen Film-Geheimdienstkreisen anwesend. Nicht nur James-Bond-Darsteller Pierce Brosnan und Oscar-Preisträgerin Halle Berry präsentierten das neueste 007-Abenteuer mit dem Originaltitel "Die Another Day". Auch Filmbösewicht Rick Yune und der neuseeländische Regisseur Lee Tamahori gaben sich die Ehre.

"Sie sind also der neue..."

Die Europa-Premiere fand bereits am Montag (18.11.2002) in London statt. Dort hat sich Queen Elizabeth II. höchstpersönlich ein Bild von der Arbeit ihres "besten Geheimagenten" gemacht. "Sie sind also der neue James Bond", hat die Königin den Bond-Darsteller Pierce Brosnan begrüßt. Die anderen habe sie gerade schon getroffen, fügte sie hinzu. Damit meinte sie vermutlich Brosnans Vorgänger George Lazenby, Timothy Dalton und Roger Moore, die auch bei der Premiere anwesend waren.

Madonna und Pierce Brosnan im neuen James Bond Film Stirb an einem anderen Tag

Madonna als Fechtlehrerin

Die Queen traf auch mit Bond-Girl und Oscar-Preisträgerin Halle Berry und mit Pop-Diva Madonna zusammen. Letztere ist nicht nur in einem kurzen Gast-Auftritt als Fechtlehrerin zu sehen. Sie singt auch den Titelsong des neuesten 007-Streifens. Madonnas musikalischer Beitrag folgt übrigens nicht mehr dem typischen Stil bisheriger Bond-Titelsongs. Die - sonst üblichen - aufwendigen Orchestereinsätze mussten dem Madonna-Sound weichen. Doch für Fans sollte das kein Grund zur Beunruhigung sein: Die weltberühmte James-Bond-Filmmelodie gibt nach wie vor den Ton an.

"Gastrolle" für Reinhold Messner

Auch ansonsten ist der neue Bondfilm nach altbekannten Mustern gestrickt. James Bond (Pierce Brosnan) kämpft, wie könnte es auch anders sein, für das Gute. Dabei führt ihn die Jagd nach dem größenwahnsinnigen Schurken Gustav Graves (Toby Stephens) und seinem gnadenlosen Erfüllungsgehilfen Zao (Rick Yune) nach Nordkorea, später auch nach Hongkong, Kuba, London und Island. Nordkorea ist Stützpunkt korrupter Generalssöhne, die für Diamanten illegal Waffen verkaufen. Während Bond versucht, ihnen in geheimer Mission das Handwerk zu legen, gerät er in einen Hinterhalt.

James Bond und Jinx

Gefährliche Liebe

Die Folge: Nach einer spektakulären Verfolgungsjagd mit Luftkissenbooten quer durch die entmilitarisierte Zone zwischen Nord- und Südkorea gerät James Bond in Gefangenschaft. Zunächst sieht es so aus, als wäre der Film schon zu Ende, bevor er überhaupt angefangen hat. Bonds Chefin M (Judi Dench) lässt sich 14 Monate Zeit, bis sie ihren Top-Agenten im Tausch gegen den nordkoreanischen Killer Zao von Haft und Folter befreit. Die monatelange Haft beschert Bond übrigens eine Haarpracht, die ihm starke Ähnlichkeit mit Yeti-Freund Reinhold Messner verleiht.

Tödliches Liebesspiel

Zurück in Freiheit will Bond alles daran setzen, seinen Verräter ausfindig zu machen. Doch im Hauptquartier muss er sich nicht nur als dreifache Null oder "Agent 000" (Double-0-Zero) verspotten lassen. Schlimmer noch: Kollegin Miranda Frost (Rosamund Pike) hat seinen Platz eingenommen. Also nimmt Bond die Verfolgung auf eigene Faust auf.

Pierce Brosnan ist James Bond, Stirb an einem anderen Tag

Spektakuläre Verfolgungsjagd

Eine erste Spur führt den Agenten nach Kuba, wo er den Killer Zao vermutet. Doch zunächst begegnet er der aufregenden Agentin Jinx (Halle Berry). Bond lernt Jinx, die für die National Security Agency (NSA) ermittelt, beim Liebesspiel mit einer Feige näher kennen. An der Feige, so wird von den Dreharbeiten berichtet, wäre Halle Berry übrigens beinahe erstickt. Doch Pierce Brosnan wäre kein guter "James Bond", wenn er die Oscar-Preisträgerin nicht heldenhaft gerettet hätte.

Explosiver Showdown

Pierce Brosnan, James Bond liefert sich ein Duell mit Gustav Graves, Goby Stephens in Stirb an einem anderen Tag

Bond und Graves liefern sich ein Duell

Später findet James Bond dann heraus, dass der britische Milliardär Gustav Graves (Toby Stephens) in die Sache verwickelt ist. Bond reist Graves bis nach Island in dessen Eispalast hinterher. Dort stellt sich heraus: Der Schurke ist echt gefährlich.

Denn er verfügt über eine im All schwebende Superwaffe, mit der die Welt eingeschmolzen werden kann. Nicht ohne zuvor noch Agentin Frost vernascht zu haben, rüstet sich Bond zu einem wahrlich explosiven Showdown, an dessen Ende das Gute siegt. Wenn die Welt nur immer so einfach wäre...

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