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Aktuell Asien

UN-Sicherheitsrat verurteilt Nordkoreas Raketentests

Nordkorea provoziert erneut. Auf den Abschuss zweier Raketen reagieren die Vereinten Nationen mit einer Sondersitzung: Man sei "sehr besorgt". Kim Jong Un haben derlei Worte bislang nicht von Atomwaffentests abgehalten.

Nordkoreas Führer Kim Jong Un, Archivbild (Foto: picture-alliance/dpa/R. Sinmun)

Nach den Raketentests besorgt die Frage: Was plant Kim Jong Un mit seinen Atomwaffentests (Archivbild)?

Schon wenige Stunden nach dem erneutem Raketenabschuss Pjöngjangs äußert sich der UN-Sicherheitsrat dazu: Die Aktion sei "inakzeptabel" und missachte zahlreiche Resolutionen, heißt es aus New York. Man sei "in großer Sorge" und verurteile den jüngsten Raketentest sowie möglicherweise einen weiteren, der misslungen war. Die Tests stellten eine Gefahr für die regionale und internationale Sicherheit dar, so das Statement der Vereinten Nationen weiter. Die Botschaft an den nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un ist klar: keine weiteren Raketenabschüsse mehr. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon mahnte, solche "aufrührerischen und eskalierenden Aktionen" in Zukunft zu unterlassen.

Sondersitzung hinter verschlossenen Türen

Das Gremium hatte sich kurzfristig zu einer Sondersitzung getroffen, nachdem Nordkorea mindestens eine Mittelstreckenrakete abgefeuert hatte. Ein zweiter Test misslang vermutlich. Die Rakete verschwand nach US-Angaben vom Radar. Das Treffen der 15 Mitglieder des Sicherheitsrats fand hinter verschlossenen Türen statt. Auch China, das als letzter Verbündeter Nordkoreas gilt, teilte die Kritik an den erneuten Raketentests.

US-amerikanische und südkoreanische Soldaten bei gemeinsamer Militärübung (Foto: Seung-il Ryu/NurPhoto)

Südkoreanische und US-Soldaten üben gemeinsam für den Ernstfall - Nordkorea reagiert mit Raketentests

Hintergrund der jüngsten Eskalation ist offenbar das jährliche gemeinsame Militärmanöver Südkoreas mit den USA, das vor zwei Wochen begann. Die Übung im Nachbarland Nordkoreas dauert knapp zwei Monate und läuft seit Anfang März. Dieses Jahr beteiligen sich so viele Soldaten daran wie noch nie - 300.000 südkoreanische und 17.000 US-Soldaten.

vk/ml (afp, dpa)