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Afrika

Umstrittene Lösegeldzahlung

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Vier Monate waren sie in der Hand somalischer Seeräuber: Der Kapitän und die Besatzungsmitglieder des deutschen Frachters Hansa Stavanger. Am Montag haben die Piraten das Schiff schließlich wieder freigegeben. Nachdem die Hamburger Reederei Leonhardt und Blumberg Lösegeld gezahlt hatte. Das aber hätte schon viel früher passieren müssen, hatten Angehörige der Entführten gefordert. Die Reederei hat sich jetzt auf einer Pressekonferenz zu der Entführung geäußert.

Abwrackprämie auf ägyptisch

Westlich von Kairo, in der Wüste ist der wohl größte Schrottplatz Ägyptens entstanden. Dort werden ausrangierte Taxis gestapelt. Autos die 20 Jahre und mehr auf Kairos Straßen unterwegs waren will die Regierung jetzt aus dem Verkehr ziehen. Mit Hilfe einer sogenannten Abwrackprämie. Wer seinen alten Wagen abgibt, bekommt ein nagelneues Auto, suventioniert vom Staat. Man will so die Luftverschmutzung reduzieren, die heimische Wirtschaft ankurbeln und auch mehr Komfort für die taxifahrenden Kunden auf die Straßen der ägyptischen Millionenmetropole bringen. Während die alten Wagen zum Teil verkehrsuntüchtig waren und wegen Pannen liegen blieben, soll jetzt auch mehr Sicherheit auf die Straße kommen.

Eingeschränkte Pressefreiheit

Der marokkanische Staat macht ernst: An den Kiosken im Königreich war am Dienstagmorgen keine einzige Ausgabe der französischen "Le Monde" zu finden. Der Grund: Eine Umfrage zur Regierungsbilanz von Marokkos König Mohammed VI. Bereits am Wochenende waren die Ausgaben von zwei marokkanischen Magazinen vernichtet worden, die ebenfalls die Umfrage zum Thema veröffentlichen wollten. Während manch einer nur mit Kopfschütteln auf die Entscheidung der marokkanischen Regierung reagiert, formiert sich im Internet Widerstand.

Redaktion: Christine Harjes

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