1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

KINO

Umstritten: Operation Walküre

Der Film über den deutschen Widerständler Stauffenberg spaltet die Filmwelt. Und auch die Historikerzunft ist zerstritten.

Tom Cruise als Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg mit seiner Filmpartnerin Carice van Houten als Nina Schenk Gräfin von Stauffenberg in Operation Walküre (AP Photo/Fox)

Der Historiker Peter Steinbach ist Leiter der Berliner Gedenkstätte Deutscher Widerstand. Steinbach hat sich in den vergangenen Monaten mehrfach mit der "Stauffenberg"-Verfilmung von Regisseur Bryan Singer und Tom Cruise auseinandergesetzt. Steinbach war es auch, der sich im vergangenen Jahr gegen eine Drehgenehmigung im historischen Bendlerblock einsetze. Um den Film, der jetzt "Operation Walküre" heißt, ist noch vor dessen Kinostart eine heftige Diskussion entbrannt. Auf der einen Seite stehen die Befürworter wie die Historiker, die den Film begleitet haben oder auch Teile des deutschen Feuilletons - vor allem die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" und deren Herausgeber Frank Schirrmacher. Auf der anderen Seite finden sich Wissenschaftler wie Steinbach, die dem Film grobe historische Ungenauighkeiten vorwerfen und auch Filmkritiker, die das Werk aus ästhetischen Gründen für mißraten halten. Wir sprechen mit Steinbach über den Film.

Und das gibt es auch noch:

Alles für meinen Vater

Ein Drama um einen palästinensischen Selbstmordattentäter, dessen Bombe nicht zündet. Die deutsch/israelische Co-Produktion setzt auf emotionale Kinomomente. Ein Film, der sich nicht vor großen Gefühlen scheut und trotzdem viel über die Situation im Nahen Osten aussagt. Eine Kritik von Jörg Taszman.

Die Macht der Oscars

Nach den Oscarnominierungen wartet nun alles auf die Preisverleihung Ende Februar. Wie die Preise inzwischen den internationalen Filmverleih bestimmen hinterfragt unser Kommentator Josef Schnelle.

Deutscher in Sundance

Das grell-bunte Filmmärchen "Lulu ind Jimi" von Regisseur Oskar Roehler hat auf dem Independent-Filmfestival im amerikanischen Sundance seine Weltpremiere gefeiert. Jan Tussing war dabei.

Audio und Video zum Thema