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Kultur

Umhülltes Karl-Marx-Denkmal

Das 40 Tonnen schwere Karl-Marx-Denkmal in Chemnitz wird im Rahmen einer Kunstaktion von Studenten verhüllt. Ähnlich wie 1995 das Künstlerpaar Christo und Jeanne-Claude den Berliner Reichstag verhüllt hatten, umspannen in Chemnitz acht Kunst- und Designstudenten aus dem sächsischen Schneeberg und dem österreichischen Linz das Denkmal mit weißen Planen. Organisiert wird die Aktion an dem sieben Meter hohen Kopf des Philosophen und dem fünf Meter hohen Sockel von der Neuen Sächsischen Galerie. Im Inneren der Konstruktion können Besucher über Treppen an dem Denkmal emporsteigen. Zudem wird "Das Kapital", das Hauptwerk von Marx, als Hörspiel in einer Endlos-Schleife abgespielt. Die 40 Tonnen schwere Marx-Büste steht seit 1971 am Rande der Chemnitzer Innenstadt. Zwischen 1953 und 1990 hatte die drittgrößte Stadt Sachsens Karl-Marx-Stadt geheißen, nach der deutschen Wiedervereinigung war sie wieder in Chemnitz umbenannt worden.