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Politik

Umfrage: Obama vor Clinton

Barack Obama liegt erstmals auch bei den Umfragen für die nächste Vorwahl in New Hampshire vor Hillary Clinton – und nicht gerade knapp. Spekulationen gibt es über einen prominenten unabhängigen Kandidaten.

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Barack Obama über Hillary Clinton

Laut einer Umfrage von "USA Today" und dem Meinungsforschungsinstitut Gallup kommt Barack Obama auf 41 Prozent, während die ehemalige First Lady Hillary Clinton auf nur noch 28 Prozent zurückfiel. Eine CNN-Umfrage prognostiziert Obama einen Stimmenanteil von 39 Prozent und Clinton von 29 Prozent. Eine Niederlage bei den Vorwahlen auch in New Hampshire am Dienstag (8.1.2008) wäre ein schwerer Schlag für Clinton bei ihrem Versuch, als erste Frau das höchste Staatsamt der USA zu erobern.

USA Wahlen Republikaner Mike Huckabee mit Gitarre in Henniker

Mann mit Markenzeichen im Wahlkampf: Mike Huckabee spielt seinen Bass

Bei den Vorwahlen in Iowa hatte Obama Hillary Clinton, eine herbe Niederlage verpasst. Bei den Republikanern schnitt Mike Huckabee überraschend stark ab. Die Vorwahlen in New Hampshire könnten bereits eine Vorentscheidung bringen. Obama will den Schwung seines Sieges aus Iowa nutzen, Clinton dagegen muss die Scharte der Vorwahl auswetzen, wo sie noch hinter dem dritten demokratischen Kandidaten John Edwards gelandet war.

McCain auf dem Vormarsch

Bei den Republikanern überrundete derweil der Senator von Arizona, John McCain, den ehemaligen Gouverneur von Massachusetts, Mitt Romney. Nach der Umfrage von USA Today/Gallup liegt McCain mit 34 Prozent in Führung, gefolgt von Romney mit 30 und Mike Huckabee mit 13 Prozent. Huckabee hatte in Iowa gewonnen.

Bloomberg vor Kandidatur?

USA Wahlen Michael Bloomberg Bürgermeister von New York

Macht er es? Michael Bloomberg

Am Montag ist ein parteiübergreifendes Treffen geplant, das von vielen Beobachtern als weiterer Schritt für eine Präsidentschaftskandidatur des New Yorker Bürgermeisters Michael Bloomberg gesehen wird. Die 16 Teilnehmer, darunter viele Ex-Senatoren, wollen Republikaner und Demokraten zu einem geschlosseneren Vorgehen und weniger Parteipolitik auffordern. Das erklärten die führenden Organisatoren, die Ex-Senatoren David Boren und Sam Nunn. Der parteilose Bloomberg hat Spekulationen über eine eigene Kandidatur zurückgewiesen. Mit landesweiten Auftritten hat er aber wiederholt Spekulationen geschürt, er werde doch antreten.

Das Treffen ist an der University of Oklahoma geplant, deren Präsident Boren sich in der vergangenen Woche in der "New York Times" für Bloomberg starkgemacht hatte. Der Milliardär Bloomberg gehörte jahrelang den Demokraten an. Um als Bürgermeister von New York zu kandidieren, wechselte er 2001 zu den Republikanern. Im Juni gab er dann jede Parteibindung auf. (sams)

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